Martin Holzner-Kindlinger

Martin Holzner-Kindlinger ist Vorsitzender des Berufsverbandes der PastoralreferentInnen Deutschlands und als Pastoralreferent in der Katholischen Seelsorge im Klinikum München-Schwabing tätig.

Was empfinden Sie als Ihre Stärke?
Manchmal bemerke ich, dass mich der Hl. Geist schubst.

Was stört Sie an sich selbst?
Ich könnte geduldiger und klarer sein.

Welche Eigenschaft schätzen Sie bei anderen Menschen?
Aufmerksamkeit und Wertschätzung

Welche Eigenschaft stört Sie bei anderen Menschen?
Narzisstische Abwertung und passive Aggressivität

Wer hat Sie stark beeinflusst?
Auf meinem privaten und beruflichen Weg sind da viele zu nennen (Freunde, Kollegen, Klienten), letztendlich wohl meine Mutter.

Welcher Theologe fasziniert Sie?
Thomas Halik

Welche Bibelstelle gibt Ihnen (heute) Kraft für den Alltag?
„Das darf nicht mit dir geschehen!“ (Mt 16,22)

Was ärgert Sie an der Kirche?
In den letzten Jahrzehnten in Deutschland war sie so focussiert auf den Priestermangel, dass sie so manche Ressource übersah, was z. B. zu strategischen Fehlentscheidungen in der Förderung von anderem pastoralen Nachwuchs geführt hat.

Was wünschen Sie der Kirche?
Sie bleibe mutig auf dem Weg zur allumfassenden Kirche.

Was wünschen Sie sich von der Kirche?
Das ganze Volk möge weniger ängstlich und vorsichtig sein, sondern zuversichtlich handeln.

In welchen Momenten empfinden Sie tiefes Glück?
Wenn eine Begegnung (Mensch oder Ort) etwas in mir anrührt.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Sei ehrlich und aufmerksam!

Für welche Hobbys nehmen Sie sich Zeit?
Für Kultur und Wanderungen bin ich meist nicht spontan genug, aber dafür wandert gelegentlich ein gutes Buch in die Hand oder ich experimentiere in der Küche.

Wer ist Ihr Lieblingsschriftsteller?
Robert Galbraith (bzw. dessen reales Ego)

Welche Musik bevorzugen Sie?
In dieser Woche habe ich mir CDs eingelegt von: Element of Crime, An einem Sonntag im April; The Isley Brothers mit Santana, Power of peace; G. F. Händel, Il Gelsomino.

Von welchem Leben träumen Sie heimlich?
Die lästigen und anstrengenden Begleiterscheinungen im Leben haben sich in Luft aufgelöst.

Was möchten Sie im Leben erreichen?
Im Angesicht des Todes keine Angst zu verspüren, sondern Geborgenheit.

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