Salvatore Loiero

Salvatore Loiero ist Professor für Pastoraltheologie, Religionspädagogik und Homiletik an der Universität Fribourg.

Was empfinden Sie als Ihre Stärke?
Ich kann (fast) über alles lachen und witzeln – vor allem auch über mich selbst.

Was stört Sie an sich selbst?
Manchmal meine Direktheit.

Welche Eigenschaft schätzen Sie bei anderen Menschen?
Redlichkeit

Welche Eigenschaft stört Sie bei anderen Menschen?
Janusköpfigkeit

Wer hat Sie stark beeinflusst?
Mein geistlicher Begleiter

Welcher Theologe fasziniert Sie?
Edward Schillebeeckx

Welche Bibelstelle gibt Ihnen (heute) Kraft für den Alltag?
„Seht, ich schaffe Neues, schon keimt es, erkennt ihr es nicht?“ (Jes 43,19)

Was ärgert Sie an der Kirche?
Die systemfixierte und/oder selbstverliebte Leidenschaft einiger, offenkundige und eigentlich unaufschiebbare Veränderungen so anzugehen, dass sich eigentlich nichts ändert.

Was wünschen Sie der Kirche?
Mehr Zweck- und Angstfreiheit – und dies auf allen Gebieten ihres Selbstverständnisses und ihres Wirkens.

Was wünschen Sie sich von der Kirche?
Keine Denk-, Rede- und Experimentierverbote – höchstenfalls da, wo verblendete Ideologie im Spiel ist.

In welchen Momenten empfinden Sie tiefes Glück?
Wenn ich mit solchen Menschen zusammen sein kann, für die gegenseitige Wertschätzung selbstverständlich ist.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
„Wir suchen nicht, wir finden – hindurch! ist unser Ziel“ (H. v. Fallersleben).

Für welche Hobbys nehmen Sie sich Zeit?
Orgelspiel (zur Zeit mehr das Improvisieren), gemütlich kochen und möglichst oft andere damit verwöhnen.

Wer ist Ihr Lieblingsschriftsteller?
Ich lasse mich bei der Literaturauswahl von Erzählungen und Handlungen leiten – da gibt es keine Präferenzen.

Welche Musik bevorzugen Sie?
Musik, die mich zum Fühlen und Denken anregt – da bin ich für jede Richtung offen.

Von welchem Leben träumen Sie heimlich?
Als Migrant „von Kindesbeinen an“ habe ich sehr früh lernen müssen, dass nur ein geschärfter Blick für die Realität hilft, sich den Anforderungen des Lebens zu stellen, und keine Traumlandexpeditionen.

Was möchten Sie im Leben erreichen?
Dass ich am Schluss aufrichtig sagen kann, ich habe mein Bestes versucht und mich dabei so wenig wie möglich verbogen.

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