Zum Tod von Ruth PfauEin Vorbild für Muslime und eine Heilige für Christen

Als die deutsche Ordensfrau und Lepraärztin Ruth Pfau am 19. August in Karachi beerdigt wurde, hingen in ganz Pakistan die Flaggen auf Halbmast. Mitten in den Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Unabhängigkeit hatte die muslimische Regierung ein Staatsbegräbnis angeordnet. Kurz nach ihrem Tod hatte Ministerpräsident Shahid Khaqan Abbasi, ein Politiker der Pakistan Muslim League, das „Marie Adelaide Leprosy Center“ besucht, das Ruth Pfau 1963 mitten in der Stadt gegründet hatte. Er schrieb in das Kondolenzbuch: „Pakistan wird ihren Mut, ihren Dienst und ihre Hingabe nie vergessen.“

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