Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Plus S. 15-18

    Christliche Anthropologie – Eine Provokation„Seht, da ist der Mensch“

    In diesem Beitrag wird die These aufgestellt, dass die typisch christliche Sichtweise von Mensch-Sein dem in unserer westlichen Gesellschaft vorherrschenden Zeit-Geist in grundlegenden Aspekten widerspricht. Wieso ist dann aber von hohen Würdenträgern beider christlichen Kirchen ein konstruktives Veto gegenüber gesellschaftlich dominanten Sichtweisen sowohl nach innen in den Kirchenraum als auch nach außen in den öffentlichen Raum hinein kaum vernehmbar? Wieso schalten sich beide Kirchen nicht viel offensiver in die Diskussion um das ‚rechte Menschenbild‘ ein, zumal neurowissenschaftlich gewonnene Erkenntnisse immer mehr Menschen dazu verleiten, das christliche Menschenbild als Fundament abendländischen Denkens prinzipiell in Frage zu stellen? Worin aber liegt das Provokative, das letztlich von allen Christ/innen z. B. auf einem Katholikentag selbstbewusst in die Öffentlichkeit einzubringen ist?

  • Plus S. 19-21

    Ein Blick aufs UnsagbareEcce homo: Ein Mensch ist ein Mensch

    Was ein Mensch ist, das kann man nicht von irgendwoher ableiten. Es versteht sich nur aus sich selbst, ist in diesem Sinne selbst-verständlich. Und doch alles andere als selbst-verständlich. Wenn man es zu sagen versucht, weiß man kaum, wo anfangen und wo aufhören. Und erst ein einzelner Mensch, gerade dieser Mensch da!

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 28-31

    Der Wonne- und Marienmonat hat viele SeitenMaibaum, Maifeld und Mailehen

    „Ein Maitag ist ein kategorischer Imperativ der Freude“ hat Friedrich Hebbel formuliert. Die Romantik hat dementsprechend diesen Monat in Szene gesetzt: Das Erblühen der Natur und der Liebe sind die Hauptthemen. Dabei hat die Sehnsucht nach dem Gang „ins Grüne“ eine zweitausendjährige Tradition: Die Römer haben uns das gelehrt.

  • Plus S. 32-36

    Wie kann Maria heute noch Vorbild sein?Maria in Bibel und Dogma

    Wer war Maria? Was für ein Mensch ist sie gewesen? War sie ein leichtgläubiges Mädchen, das schnell Ja gesagt und die Behauptung des Engels unkritisch akzeptiert hat? Hatte sie überhaupt keine eigenen Pläne? Mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen? War sie denn Gott gegenüber stets willfährig, weil sie von Anfang an ohne die sogenannte Erbsünde war? Kann sie dann dem heutigen Menschen noch Vorbild sein?

Inspirierte Seelsorge

Nach-Gedacht

Autoren/-innen