Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Gratis S. 5-9

    Kindertheologische Annäherungen an WeihnachtenBringt das Christkind die Geschenke?

    Irgendwie haben es weder der allgegenwärtige Kommerz noch die kälter werdenden Lebenswelten geschafft, uns den Zauber der Weihnacht auszutreiben. Mag dies auch gelegentlich hedonistisch gefärbt und sentimental instrumentalisiert werden, mag vieles daran Kitsch und eine unreflektierte Reminiszenz an Familienidylle sein, die oft der Realität nicht standhält: auch religiös Unmusikalische zeigen zumindest Sensibilität für eine ganz andere, sonst nicht gehörte Melodie.

  • Plus S. 11-14

    Weihnachten religionspädagogisch unterbrechenAlle Jahre wieder?

    Weihnachten ist ein schönes, aber auch ein schwieriges Fest. Sein religiöser Glutkern hat es in einer säkularer werdenden Festkultur nicht leicht. Lässt sich diese produktiv unterbrechen, kann Raum für identitätsbildende Weihnachtsgeschichten entstehen.

  • Plus S. 15-18

    Thesen und HinweiseAdvent und Weihnachten kindgerecht gestalten

    „Das geht auf gar keinen Fall! Warum zerstört er die schönen, kindlichen Vorstellungen?“ Diese wütenden Äußerungen eines Vaters waren zu hören, als man ihm von der Aktion eines Priesters am Nikolaustag im Kindergarten erzählte. Im Folgenden wird diese Anstoß erregende Tat beschrieben, mit neueren entwicklungspsychologischen Erkenntnissen in Verbindung gebracht, um anschließend Hinweise für die Praxis der Gestaltung der Advents- und Weihnachtszeit zu geben.

  • Gratis S. 19-21

    Lohnt der Aufwand für die jährlichen Kindergottesdienste und Krippenspiele an Weihnachten?Nur eine schöne Oper?

    Am Heiligen Abend und an den Weihnachtsfeiertagen feiern so viele Menschen die christlichen Gottesdienste mit wie kaum sonst im Jahr. Darunter sind viele Familien mit Kindern. Für manche sind die Weihnachtsgottesdienste im Laufe eines Jahres einige der wenigen oder auch die einzige Erfahrung mit der Liturgie – das ist eine große Chance.

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 28-31

    Wie viel Kitsch verträgt Religion?Die heile Welt

    In Zeiten, in denen allerorten der Untergang christlicher Glaubensinhalte diagnostiziert wird und diese Inhalte entsprechend auch immer seltener bekannt sind, wirken die niedrigschwelligen Entlastungsangebote des Kitschs in jeder Beziehung ansprechender und plausibler. Kitsch kann an dieser Stelle ein unterhaltsamer Türöffner sein für einen (neuen) Zugang zu zentralen christlichen Themen – ein Türöffner, der im Gegensatz zu einem „verkopften“ Glauben auf die sinnliche Erlebnisweise des Religiösen abhebt. Religiöse Inhalte, die im Gewand des Kitschs dargeboten werden, sind aus Sicht des Rezipienten besonders eingängig und eröffnen so die Möglichkeit, dass der Rezipient mit diesen Inhalten wieder vertraut gemacht wird und er sie sich (vielleicht) auch alltagspraktisch „zu Herzen nimmt“.

  • Plus S. 32-36

    Wie furchtbar ist Gott?Angst vor Gott – Gottesfurcht

    „Gott straft dich!“ – „Diese Aussage“, schreibt der Dogmatiker Franz Gruber in einer österreichischen Kirchenzeitung, „gehört zu den missbrauchtesten Formen der Gottesrede. Sie wurde immer wieder in der christlichen Erziehung und Katechese eingesetzt und hat das christliche Gottesbild furchtbar entstellt. Anstatt beim Wort ‚Gott‘ unbedingtes Vertrauen und Hoffen zu empfinden, löste es Angst und Schrecken aus.“ Was ist von den Angst machenden Aussagen der Bibel und mancher Glaubenslehrer zu halten?

Inspirierte Seelsorge

Autoren/-innen

Kirche mit Kindern

Damit Kinder eine Heimat in der Kirche finden, brauchen sie altersgemäße Gottesdienste und Angebote.