Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Gratis S. 5-9

    Ein Qualitätsmerkmal sozialkaritativer Einrichtungen in christlicher TrägerschaftChristlich leiten

    Ob eine Einrichtung in christlicher Trägerschaft (Caritas, Diakonie, Ordenseinrichtung etc.) ein nach innen und außen erkennbares christliches Profil aufweist, hängt entscheidend davon ab, ob es den Leitungskräften gelingt, sowohl christliche als auch nicht-christliche Mitarbeiter/innen aller Hierarchieebenen dafür zu begeistern, sich auf die typisch christliche Sichtweise von Gott und Mensch mitsamt den sich daraus abgeleiteten (ethischen) Handlungsmaximen – die zumeist in relativ unverständlicher Sprache in Hochglanz-Leitpapieren postuliert werden – einzulassen. Woran aber zeigt sich, ob dies der Fall ist?

  • Plus S. 11-15

    Mit Werten und Kommunikation in Führung gehenFührungskräfte im praktischen Dilemma!?

    Wer in einer christlichen Organisation oder Einrichtung Verantwortung trägt, hat sich tagtäglich im Spannungsfeld von einrichtungsinternen ethischen Ansprüchen – Anforderungen und Botschaften des Evangeliums – und den Gesetzmäßigkeiten von Organisationen zu bewegen und zu bewähren. In Zeiten zunehmender Ökonomisierung, steigendem Kostendruck und einer breiteren Markt- bzw. Konkurrenzsituation stellt sich insbesondere für Führungskräfte in christlichen Einrichtungen die Herausforderung nach einem glaubwürdigen und ökonomisch verantwortbaren Leitungsverhalten.

  • Plus S. 16-19

    Ansätze in SüdafrikaEine neue kirchliche Leitungspraxis

    Als deutscher Bischof in Südafrika ist der Autor sich der Herausforderungen in der deutschen Kirche bewusst. Große Veränderungen finden statt und werden sicherlich weitergehen. Seine pastorale Erfahrung gerade mit vielen engagierten Christen ist gekennzeichnet von einem neuen Miteinander und Leitungsstil, der allen Beteiligten etwas abfordert. Sie erlaubt, mit Zuversicht in die Zukunft der Evangelisierung zu schauen.

  • Plus S. 20-23

    Von Markus lernenKleine Hinweise zum Profil christlicher Einrichtungen

    Die aus unterschiedlichen Motiven geführte Rede über das Profil christlicher Einrichtungen hat, wenn sie nicht ideologisch und in einer wirkungslosen kirchlichen Selbstreproduktion enden will, einen entscheidenden Ansatzpunkt: Erneut und immer wieder bei Jesus in die Schule gehen.

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 29-31

    Katechumenat als Chance für die FirmkatecheseFirmvorbereitung heute – auf der Suche nach einem neuen Konzept

    Die Bücherregale in den Buchhandlungen sind übersättigt von unterschiedlichsten Erstkommunionkonzepten, aber aktuelle, in der Praxis erprobte und handhabbare Firmkonzepte wurden in den vergangenen Jahren nur wenig publiziert. Könnte dies ein Zeichen dafür sein, dass kaum jemand ein Rezept hat, wie heutzutage junge Christen adäquat auf das Sakrament der Firmung vorbereitet werden können? Dabei bietet diese Begegnung, die nicht selten als Zweitkontakt nach der Erstkommunionvorbereitung erlebt wird, große Chancen, Kirche und Glaube für Jugendliche positiv erfahrbar werden zu lassen und ihnen vor allem mit ihren Fragen und Sorgen einen Raum und Ansprechpartner zu bieten.

  • Plus S. 32-35

    Spuren eines katholischen Rituals in der Gegenwartsliteratur„Eine Kerze anzünden? – Warum nicht!“

    Aktuelle empirische Untersuchungen lassen keinen Zweifel daran, dass die im traditionellen Volkskatholizismus beheimateten Bräuche und Rituale immer weniger praktiziert werden. Mit den älteren Generationen verschwinden mehr und mehr Erinnerungen an liturgische Gestaltungen des Tagesablaufs, besondere Anlässe des Kirchenjahres, die sich über Jahrhunderte herausgebildet und gehalten hatten. Eine signifikante Ausnahme lässt sich benennen: Als Rest-Ritual, als kleines Zeichen einer letzten Gestaltung der Hinwendung zur Transzendenz entzünden Menschen Kerzen.

Seelsorge in Fülle

Nach-Gedacht

Autoren/-innen