• Verlag Herder
  • 1. Auflage 2016
  • virtuell (Internetdatei)
  • 968 Seiten
  • ISBN: 978-3-451-84530-7
  • Bestellnummer: P845305
Das Zweite Vatikanische Konzil stellt das bedeutendste theologische Ereignis der katholi­schen Kirche im 20. Jahrhundert dar. Das Konzil wurde mit der Absicht einberufen, eine neue Identitätsbestimmung der katholischen Kirche zu ermöglichen: "Was sagt die Kirche von sich selbst?" (Papst Paul VI), und zwar im Rahmen der Mo­derne, Bereits in der Schlussphase des Konzils beginnt eine massive Auseinandersetzung um dessen Rezeption und Deutung in der Kirche. Die anschließende Wirkungsgeschichte wird zusätzlich durch die Frage bestimmt, ob und inwie­­weit die Texte im Prozess der Globalisierung eine Rolle spielen können. Eine theologische Auslegung ist daher von hoher Bedeutung, nicht nur im Blick auf die Zukunft der Ökumene, sondern auch auf den inter­religiösen Dialog. Als Band 1 erscheint - vollständig neu übersetzt - eine lateinisch-deutsche Studienausgabe aller Konzilsdokumente. Die Über­setzung steht bewusst im Dienst am Originaltext, d.h. sie folgt möglichst nahe dem amtlichen lateinischen Text mit dem Ziel, auf diese Weise auch für jene, die keine vertieften lateinischen Sprachkenntnisse besitzen, den Originaltext verstehbar und interpretierbar zu machen. Die Kommentierung der 16 Konzilsdokumente in den Folgebänden vollzieht sich jeweils in drei Schritten. Ein erster Abschnitt klärt die spezifischen Vorfragen (Anlass, Entwicklung seit dem 1. Vaticanum, Vorbereitungs­doku­mente, theologische Vorarbeiten, miteinander im Streit liegende theologische Konzeptionen). Auf diese folgt eine Auslegung der einzelnen Kapitel und Ab­schnitte des je­weiligen Dokumentes - der eigentliche theologische Kommentar. Den Abschluss bildet eine zusammenfassende theologische und pastorale Würdigung. Im Schlussband des Kommentarwerkes geht es um das theologische Profil des Konzils, im ganzen eine Würdigung der theologischen Arbeitsweise, des Gebrauchs von Schrift und Tradition, der Bezugnahme auf säkulare Daten. Ferner werden die Innovationen des Konzils, die unabgegoltenen Potentiale und die verbliebenen Problemfelder methodischer und inhalt­licher Art dargestellt. Herausgeber Prof. em. Dr. Dr. h.c. Peter Hünermann und Prof. Dr. Bernd Jochen Hilberath, Universität Tübingen Mitkommentatoren Prof. Dr. Guido Bausenhart, Systematische Theologie, Universität Hildesheim Prof. Dr. Ottmar Fuchs, Praktische Theologie, Universität Tübingen Prof. Dr. Helmut Hoping, Dogmatik und Liturgie­wissen­schaft, Universität Freiburg Prof. Dr. Reiner Kaczynski, Liturgiewissenschaft, Universität München Prof. Dr. Hans-Joachim Sander, Dogmatik, Universität Salzburg Prof. Dr. Joachim Schmiedl, Kirchengeschichte, Phil.-Theol. Hochschule Vallendar Prof. Dr. Roman Siebenrock, Fundamentaltheologie, Universität Innsbruck Konsultoren Für sozialwissenschaftliche Fragen: Prof. em. Dr. Dr. h.c. Franz-Xaver Kaufmann, Universität Bielefeld Für kanonistische Fragen: Prof. Dr. Heribert Hallermann, Universität Würzburg. Prof. Dr. Ilona Riedel-Spangen­berger, Universität Mainz. Für interreligiöse und _ökumenische Fragen: Dr. Athanasios Basdekis, Ökumenische Centrale, Frankfurt am Main. Prof. Dr. André Birmelé, Universität Straßburg; Kommission für Glauben und Kirchenverfassung, Genf. Prof. Dr. Andreas Bsteh, Theologische Hochschule St. Gabriel, Mödling. Prof. Dr. Reinhard Frieling, ehemals Konfessionskundliches Institut Bensheim. Prof. Dr. Grigorios Larentzakis, Universität Graz. Das Gesamtwerk im Überblick: Band 1: Die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils. Lateinisch-deutsche Studien­ausgabe Band 2-4: Theologischer Kommentar der Konzils­dokumente (in chronologischer Reihenfolge) Band 5: Hermeneutik und Rezeption/Schlussreflexion/Gesamtregister Erscheinungstermine: Band 1 und 2: September 2004 Band 3: Februar 2005 Band 4: Juni 2005 Band 5: Oktober 2005

Herausgeber/in

Hünermann, Peter

Peter Hünermann

Dogmatiker

Peter Hünermann, Prof. Dr. Dr. h.c., geb. 1929, nach Studien der Philosophie und Theologie in Rom, München und Freiburg Professor für Dogmatik in Münster und Tübingen. Mitbegründer und langjähriger Präsident der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie.

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