Über diese Ausgabe

Editorial

Artikel

  • Gratis S. 723-732

    "Amoris laetitia": Bruch oder Aufbruch?Eine Nachlese

    Ist das Apostolische Schreiben „Amoris laetitia“ ein Bruch mit der lehramtlichen Tradition? Kein Jota der kirchlichen Lehre werde aufgegeben, und doch verändere dieses Schreiben alles, schreibt Walter Kardinal Kasper. Das Dokument vollziehe einen Schritt von einer Gesetzes- zur Tugendmoral des Thomas von Aquin.

  • Plus S. 733-746

    Auf und zwischen zwei StühlenInkulturations-Erfahrungen eines Tiroler Jesuiten in der Mission in Taiwan/China

    Nicht nur die christliche Botschaft muss sich in fremde Denk- und Gefühlswelten inkulturieren, wenn sie verstanden werden will, sondern auch der Missionar selbst, der sich in die Fremde aufmacht. Luis Gutheinz SJ, Professor für Theologie an der katholischen Fu Jen Universität von Taiwan, erzählt von seinem persönlichen Weg vom Tannheimer Tal (Tirol) nach Asien.

  • Plus S. 747-758

    Literatur im Angesicht des TodesChristoph Schlingensief und Wolfgang Herrndorf

    Anders als noch in den 1970er-Jahren sind literarische Auseinandersetzungen mit dem Tod heute nicht mehr bloß Protest gegen Endlichkeit und die Botschaft einer postmortalen Existenz. Christoph Gell ner, Leiter des Theologisch-pastoralen Bildungsinstituts der deutschschweizerischen Bistümer in Zürich, zeigt am Beispiel von Christoph Schlingensief und Wolfgang Herrndorf, was sich verändert hat.

  • Plus S. 759-767

    Christen und andere TiereTheologische Ethik nach dem "Animal Turn"

    Seit einigen Jahren wird der traditionell für gegeben angenommene Unterschied zwischen Mensch und Tier von Ethikern kritisiert: Die Differenz sei allenfalls graduell und müsse neu als Interdependenz gedacht werden. Kurt Remele, Professor für Ethik und Gesellschaftslehre an der Universität Graz, skizziert die Konsequenzen für eine konsistente Ethik des Lebens.

Umschau

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