... verbessert, erweitert, näher dran

Was kommt nach 2017? Viele haben sich das gefragt bei der Planung des neuen Jahres.
Es gibt eine Idee für die, die ein Themenjahr planen. Dazu wird ein EKD-Themenmagazin „Kirchliche Feiertage als kultureller Reichtum“ erscheinen. Es widmet sich in verschiedenen Beiträgen den einzelnen Festzeiten des Kirchenjahres, bietet theologische und historische Reflexionen, Berichte über Traditionen rund um Festtagsbräuche und weitere Informationen an. Knapp 100 Seiten. Bestellung bei: jessica.jaworski@ekd.de, Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Kirchenamt, Herrenhäuser Str. 12, 30419 Hannover, Tel. (0511) 2796-209; http://www.kirchliche-feiertage-als-kultureller-reichtum.de/

Auch unsere Abonnentinnen und Abonnenten können ein Themenjahr planen:
Wir werden
zuverlässig einen Monat vor dem Termin einen Gottesdienst von Autorinnen und Autoren veröffentlichen - 4 oder 7 Gottesdienste pro Monat. Gelegentlich erweitern wir das Angebot um einen zusätzlichen Gottesdienst zum Perikopentext oder zu einem anderen Bibeltext. Die jeweilige Monatsausgabe erreicht die Abonnentinnen und Abonnenten ca. einen Monat zuvor;
monatlich einen Gottesdienst veröffentlichen, der dem Thema „Lyrik predigen“ gewidmet ist und eines oder mehrere Gedichte in einem Gottesdienst aufgreift; die Abonnentinnen und Abonnenten können monatlich darauf zugreifen (in der Januarausgabe: „Wenn ich allein bin, leck ich meine Träne“; Joachim Ringelnatz, ein Gottesdienst von Jochen Lenz);
wir wissen, dass „die Umgebung predigt“. Sei es ein Fluss, ein Berg, eine City oder eine ausländische Hauptstadt, das eigene Krankenhaus, die Pflegestation oder der Garten - wir greifen die Umgebung auf, in der Gottesdienste und Predigten entstehen, und veröffentlichen Gottesdienste von denen, die sich dort „zu Hause“ fühlen; die Abonnentinnen und Abonnenten können monatlich auch darauf zugreifen (Wir beginnen mit einem Gottesdienst von Tobias Götting zum Thema „Hafen“);
wir werden weiterhin „Bildpredigten“ veröffentlichen; nun auch mit einem sicheren Zugang zu den Bildern ohne Rückgriff auf die Bilddatei des Schriftleiters (Wir beginnen mit einer Bildpredigt von Hans-Ulrich Carl, die in die Epiphanias-Zeit passt; und sollte der Download des Bildes Probleme bereiten - der Schriftleiter schickt Ihnen das Bild in bester Auflösung und farbig zu);
wir veröffentlichen immer wieder „Liedpredigten“, auch nach dem Reformationsjahr (Wir beginnen mit einer Liedpredigt von Anna Peters zu EG 66 „Jesus ist kommen“);
wir veröffentlichen monatlich ca. drei Kasual­ansprachen - im Januar-Heft drei Beiträge zur Jahreslosung;
zwei thematische Beiträge von berufenen Theologinnen und Theologen (Kirche im Gespräch, Predigt im Gespräch, Gottesdienst im Gespräch)
eine Auslegung des Monatsspruchs,
Auslegung der Wochensprüche
dazu Miniaturen, Buchtipps und Hinweise auf Neuerscheinungen auf dem theologischen Buchmarkt.

Es ist das 18. Jahr für mich als Schriftleiter.
Es hat sich Wesentliches in der „Predigtlandschaft“ verändert:
Im Internet drängen eine Vielzahl von Pfarrerinnen und Pfarrer auf den Markt mit ihrer Predigt; nur wenige halten dem theologischen, poimenisches, homiletischen oder liturgischen Anspruch stand; die PASTORALBLÄTTER suchen nicht nur immer wieder neue Autorinnen und Autoren; sie wählen auch aus. Wer die PASTORALBLÄTTER liest, kann sich Sonntag für Sonntag, auch werktags, auf Qualität verlassen.
Der zeitliche Wert in der Vorbereitung auf Gottesdienste hat sich verändert. Wir kritisieren das nicht; wir reagieren mit der Qualität unserer Inhalte.

Wir binden mehr und mehr „Prädikantinnen und Prädikanten“ ein in die Verantwortung. Sie übernehmen oft - und nicht nur im Urlaub - wesentliche Dienste der Pfarrerinnen und Pfarrer. Sie bilden damit nicht nur eine „Ersatzmannschaft“; sie sind wesentlich für unseren Dienst.

Wir versuchen mit unserem Angebot den Erwartungen in Österreich und in der Deutsch-sprachigen Schweiz zu entsprechen. Wir wissen, dass dort oft nicht eine Perikopenordnung wie die unsere gilt. Für sie und alle, die gelegentlich sonntags abweichen von der Perikopenordnung, veröffentlichen wir zuverlässig jeden Monat drei „Alternativpredigten“.

Es scheint mir mehr und mehr wesentlich, wie wir uns bewegen.
„Flüchten“ oder „standhalten“,
„Aufgeben“ oder „neu anfangen“.
Mir sind die Neuanfänge immer wieder ein wesentlicher Impuls zum Leben gewesen.
Ihnen allen ein gesegnetes neues Jahr 2018, bei dem wir Sie gerne begleiten und unterstützen.

Du warst am Anfang,
du warst vor allem Anfang,
du bist der Anfang.
Und so bist du auch
nicht nur am Ende,
du bist auch das Ende, Gott.

Eines Tages kommen wir an.
Entdecken staunend,
wie sich das Ganze
zu Einem fügt.
Du nimmst sanft
die Pläne
aus unseren Händen.
Alles ist gut.

Gerhard Engelsberger

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