Adventskalender Krippenkinder

Adventskalender mit 24 Sternen 

Dieses tägliche Ritual steigert jeden Tag die Neugier und Vorfreude auf das Weihnachtsfest. 

Material

  • Hocker (oder Tisch, Tuch …)
  • Kerze im Glas bzw. LED-Kerze 
  • Lichterkette
  • Tannenzweig und Deko
  • Spieluhr mit Weihnachtslied
  • Dose
  • 24 Sterne zum Aufhängen
  • Korb

SO GEHT’S

  1. Zu Beginn der Adventszeit wird in der Mitte des Morgenkreises ein Hocker platziert, auf dem die Dose, darin die 24 Sterne, und eine Spieluhr stehen. Auf dem Boden liegen eine Lichterkette, ein Tannenzweig, eine Kerze im Glas und etwas Weihnachtsdeko bereit. 
  2. Die Kinder übernehmen die Vorbereitung: Sie legen die Gegenstände vom Boden auf den Hocker und schmücken den Tannenzweig. Eines schaltet die Lichterkette ein, ein anderes zündet mit Unterstützung durch die Fachkraft die Kerze an. Was für ein spannender Moment, wenn sich die Flamme entzündet! 
  3. Anschließend zieht ein Kind die Spieluhr auf. Während das weihnachtliche Lied erklingt, verbreitet sich eine andächtige Stimmung. Ist das Lied beendet, öffnet ein vorab ausgewähltes Kind die Dose und nimmt einen Stern heraus. Diesen hängen Sie gemeinsam im Gruppenraum auf. 
  4. Am Ende werden alle Gegenstände in einen Korb geräumt, bereit für den kommenden Tag, an dem das nächste Kind den nächsten Stern ziehen darf. Die wachsende Anzahl von Sternen im Gruppenraum macht die Zeit bis Weihnachten greifbarer: Je mehr Sterne, desto näher rückt das Weihnachtsfest.

Dagmar Hein

Adventskiste to go

Mit dieser besonderen Kiste ermöglichen Sie den Familien Ihrer Kita-Kinder einen Einblick in die adventlichen und weihnachtlichen Rituale der Einrichtung und schenken ihnen eine gemütliche Adventsstunde zu Hause.

Material

  • Kiste
  • Pappbilderbücher zum Thema Weihnachten
  • Weihnachts-CD
  • Plätzchen und Teebeutel, Teelicht
  • Laminiergerät und -folie

SO GEHT’S

  1. Das Grundprinzip: Die Kiste mit festem Inhalt wird während der Adventszeit von Familie zu Familie weitergereicht. Im Vorfeld überlegen Sie sich im Team, was Sie dieses Jahr in die Adventskiste hineinpacken wollen. Der Inhalt sollte abwechslungsreich und den Kindern vertraut sein (die Bücher etwa). Außerdem sollten ein paar Dinge eingeplant werden, die in den Familien verbleiben dürfen. Sie könnten bspw.  im Vorfeld gemeinsam mit den Kindern Plätzchen backen, die sich gut über mehrere Wochen aufbewahren lassen.
  2. Erstellen Sie anschließend ein Inhaltsverzeichnis, auf der die Regeln zum Umgang mit der Adventskiste vermerkt sind. Weisen Sie z. B. auf einen sorgfältigen und wertschätzenden Umgang mit den Materialien hin. Erwähnen Sie zudem, dass die Familien Kekse, Tee und das Teelicht behalten dürfen. Laminieren Sie den Bogen und befestigen Sie ihn an der Innenseite des Deckels.
  3. Führen Sie für sich eine Liste, auf der Sie die Aus- und Rückgabezeiten dokumentieren, und informieren Sie die Eltern, wenn Sie die Kiste ausgeben, über ihren Rückgabetermin. Beginnen Sie mit dem Rundlauf zu Beginn der Adventszeit. Sollten Sie zu viele Familien haben, empfiehlt es sich, mit zwei oder drei Adventskisten zu arbeiten. Tipp: Planen Sie ein paar Tage Puffer ein! 
  4. Jeder Familie sollte die Adventskiste für zwei Tage zur Verfügung stehen. So finden die Familien genügend Zeit, um etwa gemeinsam die Bilderbücher anzuschauen und die Plätzchen bei einem Adventstee zu genießen. Die CD und das Teelicht sorgen für weihnachtliche Stimmung.
  5. Bei der Rückgabe überprüfen sie den Inhalt und füllen Kekse, Teebeutel und Teelicht für die nächste Familie nach.

INFO: Führen Sie die Adventskiste im Vorfeld gut bei den Kindern ein. So können die Kinder später ein Stück Kita-Kultur in ihre Familien tragen. Die Eltern bekommen ihrerseits einen Einblick in den Einrichtungsalltag ihres Kindes und erleben es als kompetentes Mitglied der Kita-Gemeinschaft. Das Kind erfährt so Selbstwirksamkeit.

Nathalie Rahm

Adventskalender mit Schwung 

Dieser Adventskalender bietet für jede Woche im Advent kleine Bewegungsimpulse.

Material

  • mehrere Matten
  • mehrere Holzstäbe
  • ausgeschnittene Sterne
  • 2 Körbchen
  • Rollbrett (mit Schnur zum Ziehen)
  • Kriechtunnel
  • Igelball
  • Klebeband
  • kleine Glöckchen

SO GEHT’S

  1. Woche: Plätzchenteig rollen
    Legen Sie mehrere Stäbe unter eine Matte. Ein Kind legt sich vorsichtig auf die Matte. Die anderen Kinder rollen das Kind wie einen Plätzchenteig hin und her. Jedes Kind, das an dieser Idee Freude hat, darf einmal der Plätzchenteig sein.
  2. Woche: Sterne ziehen
    Mit dem Rollbrett einen Stern aus einem Körbchen nehmen. Auf das Rollbrett legen, dieses an der Schnur durch den Raum ziehen und den Stern am Ende des Raums in ein anderes Körbchen legen.
  3. Woche: Massagegeschichte „Plätzchen backen“
    Die Kinder bilden Paare. Ein Kind legt sich bäuchlings auf eine Matte, das andere Kind „backt“ auf dessen Rücken Plätzchen:

    Zuerst waschen wir uns die Hände.
    (Händewaschen nachspielen)
    Für den Teig brauchen wir Mehl, Butter, Eier, Vanillezucker, Backpulver und Milch. Nacheinander geben wir alle Zutaten in die Schüssel.
    (das Zugeben der Zutaten nachspielen)
    Jetzt verrühren wir den Teig kräftig
    (kreisende Bewegungen auf dem Rücken machen)
    Jetzt wird der Teig noch richtig durchgeknetet.
    (sanfte Knetbewegungen machen)
    Endlich können wir den Teig ausrollen!
    (mit einem Igelball auf dem Rücken in alle Richtungen rollen)
    Wir stechen Plätzchen aus.
    (mehrfach kurz auf verschiedene Punkte am Rücken klopfen)
    Endlich kommen unsere Plätzchen in den Ofen.
    (Die Kinder legen ihre Hände kurz zum Wärmen auf den Rücken)

  4. Woche: Die Glöckchen läuten
    Die Fachkraft befestigt an der inneren Decke eines Kriechtunnels Glöckchen mit Klebeband. Nacheinander krabbelt jedes Kind durch den Kriechtunnel und läutet dabei die Glöckchen. Wunderschön, wie das klingt!
    Skandinavien. Auch die weiblichen

Michaela Lambrecht

Lichttüten

Jede brennende Kerze bringt das Weihnachtsfest einen Tag näher.

SO GEHT‘S

  1. Im Vorfeld gestalten die Kinder nach Lust und Laune 24 Brötchentüten: mit Fingerfarbe bemalen, ausstanzen, Motive aufstempeln, mit Transparentpapier bekleben etc. In die fertigen Tüten kommt jeweils ein Glas und ein Teelicht.
  2. Jeden Tag wird eine neue Kerze entzündet. Wenn Sie den Kindern die Möglichkeit geben, diese innerhalb eines kleinen Rituals selbstständig zu entzünden, kann dies ein eindrucksvolles Erlebnis sein, das ihnen außerdem Sicherheit im Umgang mit Kerzen gibt.

INFO: Achten Sie darauf, dass die Kerzen an einem sicheren Ort stehen und nur unter Aufsicht brennen. Alternativ können auch elektrische Kerzen eingesetzt werden.

Ramona Noll

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