Eingewöhnung Krippe

Ein Fotobuch basteln

Das Fotobuch mit Bildern von der Familie, vom Zuhause und vom Haustier bietet dem Neuankömmling einen vertrauten Anblick und dient zugleich als Möglichkeit für Sprachanlässe.

Material

  • kleine Einsteckfotoalben, DIN A6
  • farbiges/weißes Tonpapier
  • Klebestift oder -streifen
  • Schere

SO GEHT’S

  1. Informieren Sie die Eltern vor Beginn der Eingewöhnung über die Fotobücher und deren Funktion als Übergangsobjekt. Laden Sie sie zu einem gemeinsamen Bastelabend ein und bitten Sie die Eltern darum, Familienfotos mitzubringen.
  2. Bereiten Sie an besagtem Abend die übrigen Bastelmaterialien an einem großen Tisch vor. 
  3. Während die Eltern die Fotos mit buntem Tonpapier verzieren, kommen sie bereits ins Gespräch untereinander und können erste Kontakte knüpfen.   
  4. Tipp: Bitten Sie die Eltern, einige Seiten am Ende leer zu lassen. So können Sie das Fotoalbum mit Fotos aus den ersten Tagen der Eingewöhnung ergänzen. Eine schöne Erinnerung!

INFO: So genannte Übergangsobjekte geben dem Kind Sicherheit, Halt und Vertrauen, die neue Situation zu bewältigen. Selbstgestaltete Fotobücher sind dabei eine gute Ergänzung zum Lieblingsstofftier, zur Puppe oder anderen liebgewonnenen Gegenständen des Kindes. Für die Fachkräfte ist ein solches Fotobuch mit Bildern von der Familie, Freunden, Haustieren und Lieblingsorten ein wertvolles Mittel, um mit den Kindern ins Gespräch zu kommen. So kann eine Beziehung achtsam aufgebaut werden und die Fachkraft bekommt einen ersten Einblick in die Lebenswelt des Kindes. Dieses Wissen kann sie dann in ihrer weiteren Arbeit aufgreifen.

Miriam Werner

Einen Steckbrief gestalten: Das bin ich!

Die individuell gestaltete Seite bereitet die Gruppe auf ihr neues Mitglied vor.

Material

  • Papier
  • Drucker
  • Laminiergerät 

SO GEHT’S

  1. Erstellen Sie einen Steckbrief nach Ihren Vorstellungen. Beraten Sie vorab im Team, welche Punkte dieser abfragen soll, z. B.: Foto und Name des Kindes, Geburtsdatum, Alter bei Betreuungsbeginn, Größe, Handabdruck sowie zwei Zeilen Platz, wo die Eltern ihre Wünsche zum Start in der Kita aufschreiben können.
  2. Sobald Sie die Kernpunkte festgelegt haben, gestaltet eine computerversierte Kollegin das Blatt mit einem Schreibprogramm.
  3. Etwa 2 bis 3 Wochen vor Betreuungsbeginn geben Sie den Steckbrief an die Eltern der Neuankömmlinge aus, damit diese ihn ausfüllen können. Sobald Sie den ausgefüllten Steckbrief wieder erhalten, können Sie diesen laminieren und bereits in der Garderobe Ihrer Einrichtung aushängen. So erfahren die Familien in Ihrer Kita, wer bald neu dazu stoßen wird. Auch den Kindern können Sie den Steckbrief im Morgenkreis regelmäßig zeigen und somit Vorfreude auf das neue Gruppenmitglied wecken.

Tipp: Lassen Sie den Steckbrief von jedem Kind einmal im Jahr neu ausfüllen – so können die Kinder sehen, wie viel sie schon gewachsen sind und wie ihre Handabdrücke größer werden. 

Michaela Lambrecht

Die Schnullerwolke

Ein kreativer und hygienischer Platz für die Schnuller – diesen im Blick haben zu können, verschafft den Jüngsten Sicherheit und Orientierung im Alltag.

Material

  • Holzbrett in Wolkenform (dieses kann entweder selbst geschreinert, oder gekauft werden)
  • verschiedene Haken
  • Namensschilder oder Fotos des jeweiligen Kindes
  • Schnuller

SO GEHT’S

  1. Bitten Sie die Eltern der Kinder, ein bis zwei Schnuller mitzubringen, die in der Kita verbleiben. Diese werden mit dem jeweiligen Namen gekennzeichnet, um Verwechslungen zu vermeiden.
  2. Platzieren Sie die Schnullerwolke an einer Wand im Gruppenraum, jedoch nicht auf Augenhöhe der Kinder, aber in deren Blickfeld. Jedes Kind erhält einen eigenen Haken, den Sie mit Namen oder mit einem Foto kennzeichnen. 
    Tipp: Bewahren Sie Ersatzschnuller im Fach des Kindes auf.
  3. Beziehen Sie die Wolke bereits zu Beginn einer Eingewöhnung mit ein, indem Sie jedem Kind seinen Schnullerplatz zeigen und dessen Nutzung auch bei der täglichen Übergabe am Morgen ritualisieren: Hängen Sie den Schnuller gemeinsam mit dem Kind auf, wenn dieser gerade nicht benötigt wird. Bieten Sie den Kleinsten an, den Schnuller bei Bedarf gemeinsam von der Wolke zu nehmen.

Melanie Haas

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