Nr. 4/20224. Sonntag der Osterzeit bis Heiligstes Herz Jesu

Inhalt

In den leiser werdenden Auferstehungsjubel mischen sich im Laufe der Osterzeit immer mehr die Fragen nach dem »Und jetzt?« – Wie geht das alles jetzt hier mit uns weiter? Jetzt, wo nichts mehr ist, wie es war und dennoch alles beim Alten. Sieben Wochen Nachklang bietet uns das Kirchenjahr, um das Unglaubliche zu verdauen, dass da einer eben nicht nur guter Prediger, Wunderheiler oder beeindruckender Mensch war. Die Auferstehung und vor allem die darauffolgenden Begegnungen mit dem lebendigen Christus überzeugten damals nach und nach auch den letzten Zweifler. Und mit dem Pfingsterlebnis wurde den neuen Gläubigen die Vollmacht, die Jesus ihnen schon zu Lebzeiten übertragen hatte, noch einmal auf beeindruckende Weise bestätigt: Tragt die Botschaft der Erlösung vom Tod in alle Welt hinaus.
Der Dreifaltigkeitssonntag und das darauffolgende Fronleichnamsfest zeigen, wie sehr die Christinnen und Christen der nachfolgenden Generationen ringen mussten, den überlieferten Glauben immer wieder in eine neue Sprache zu übersetzen. Theologische Gedanken-Gebäude wurden errichtet, die einen bisweilen schwindeln machen können, goldene Monstranzen wurden gegossen, um aller Welt die Pracht des Glaubens zu demonstrieren… Das vorliegende Heft will seinen bescheidenen Beitrag dazu leisten, die Botschaft in ganz unterschiedlichen Sprachfärbungen und Formen weiterzutragen. Ich freue mich, wenn Sie auch für den Sprachgebrauch Ihrer Gemeinde gute und nützliche Anregungen hier finden.

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