Über diese Ausgabe

Editorial

Lebenskunst

  • Plus S. 2

    FrühstückenAlltagsspiritualität

    Den Anfang bewusst genießen und dem neuen Tag das Vorzeichen der Ruhe geben. Sich Zeit lassen und gönnen: Das Frühstück nach dem Aufstehen gibt dem Start in den Tag eine besondere Bedeutung.

  • Plus S. 3

    LebensfragenForum

    "Ich leide unter Zwangsgedanken. Wenn ich zur Kommunion gehe, denke ich, dass ich die Kommunion entheilige, weil ich gar nicht daran glaube. Wenn ich meine Kinder segne, kommen Gedanken hoch, der Satan könnte den Segen für sich missbrauchen."
    "Ich habe jahrelang Therapie gemacht. Ich weiß, was die Ursache meiner Probleme ist. Und ich habe viel über mich erfahren. Aber es geht mir trotzdem noch nicht gut."

  • Plus S. 4-5

    Genießen – ohne GierLebensthema

    Gierige Menschen können nicht genießen. Weder die Speisen, die sie essen, und den Wein, den sie trinken, noch die Landschaft, durch die sie fahren. „Wer genießen kann, trinkt keinen Wein mehr, sondern kostet Geheimnisse“, hat Salvador Dali gesagt.

Spiritualität

  • Plus S. 6-7

    Muss Askese trocken sein?Geschichten aus den Weltreligionen

    Ein sehr reicher und frommer Jude wollte bei seinem chassidischen Meister Eindruck erwecken, und er erzählte ihm von seinem asketischen und strengen Leben. „Was isst du denn in der Regel?“, fragte der Meister. „Fast nichts. Trockenes Brot mit Salz. Und ich trinke nur Wasser, nichts anderes.“ „Nicht gut, gar nicht gut“, antwortete der Rabbi. „Ich befehle dir, Weißbrot und Kuchen zu essen und süßen Wein zu trinken.“ „Warum denn das?“ „Wenn du dich mit trockenem Brot und Wasser zufrieden gibst, wirst du schließlich denken, dass die Armen ganz gut von Kieselsteinen und Quellwasser leben können. Wenn du Kuchen isst, wirst du ihnen wenigstens Brot geben.“

  • Plus S. 10

    DankenKleine Gebetsschule

    Dankbar zu leben, macht das Leben lebenswert. Danken ist jedoch auch eine wichtige Form des Gebetes. Viele sagen mir, dass sie nur dann beten, wenn sie um etwas bitten. Doch wir können uns auch angewöhnen, Gott für das zu danken, was er uns täglich schenkt.

  • Plus S. 11

    Licht und FinsternisBibel tiefer verstehen

    Niemand zündet ein Licht an und stellt es in einen versteckten Winkel oder stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf einen Leuchter, damit alle, die eintreten, es leuchten sehen. Dein Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund (haplous = einfach, klar) ist, dann wird auch dein ganzer Körper hell sein. Wenn es aber krank (poneros = böse, schlecht) ist, dann wird dein Körper finster sein. Achte also darauf, dass in dir statt Licht nicht Finsternis ist. Wenn dein ganzer Körper von Licht erfüllt und nichts Finsteres in ihm ist, dann wird er so hell sein, wie wenn die Lampe dich mit ihrem Schein beleuchtet. (Lk 11,33-36)

Interview

  • Plus S. 8-9

    Optimistisch? Hoffentlich!Begegnungen. Friedrich Schorlemmer im Gespräch

    Klimakatastrophe, ökologische Verwüstungen, Kriege und Flüchtlingsströme – manchmal ist gerade engagierten Menschen zum Verzweifeln zu Mute. Friedrich Schorlemmer hat, angeregt von „Laudato si“, der zweiten Enzyklika von Papst Franziskus, ein Buch geschrieben, das Mut machen möchte: „Unsere Erde ist zu retten“. Über seine Haltung sprach er mit Rudolf Walter.

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