Interkulturelle Theologie, rekursive Anthropologie und ontological turn

Interkulturelle theologische Fragestellungen rücken in der Mitte des 20. Jahrhunderts mit der Entwicklung des Kulturbegriffs zu einer zentralen Kategorie in den Geisteswissenschaften und im gesellschaftlichen Diskurs in den Mittelpunkt. Im neuen Fokus steht die Sinnproduktion des Menschen und das Interesse richtet sich gegen ein Übergewicht des Strukturellen auf den Aspekt der Aneignung der Welt durch das Individuum. Die Sicht auf Kultur als Lebenswirklichkeit bestimmende Praxis dominiert in der Folge die theoretischen Anlagen. Als gegenwartspolitische Implikation kann in den Geisteswissenschaften die fortschrittskritische Opposition gegen das Paradigma der Modernisierung ausgemacht werden.

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