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    Gott in der PolitikTrumps Kugel und Bidens Draht

    Donald Trump

    Im US-Wahlkampf bemühen beide Präsidentschaftskandidaten die göttliche Vorsehung. Es bleibt Trump und Biden unbenommen, ihr persönliches Geschick geistlich zu deuten. Problematisch wird es, wenn sie daraus politische Folgerungen ableiten, die alle betreffen.

Juli 2024

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    Jenseits von Markt und StaatWelche Ontologie braucht die Commons-Bewegung?

    Weide mit Kühen

    Das "postmetaphysische Zeitalter" war nur eine Phase. Die Ontologie ist zurück. Nicht nur in der Philosophie. Auch die politische und soziale Relevanz grundlegender Seinsfragen wird wiederentdeckt: zum Beispiel in der Commons-Bewegung. Sascha Vetterle empfiehlt den Commons-Theoretikern eine Beschäftigung mit dem christlichen Denken.

Juni 2024

Mai 2024

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    Heiliger KriegDie russisch-orthodoxe Kirche auf Abwegen

    Hauptkirche der Streitkräfte Russlands, Einweihung 2020

    In einem Strategiepapier der russisch-orthodoxen Kirche wird das militärische Vorgehen Russlands in der Ukraine als "Heiliger Krieg" gegen den satanischen Westen eingestuft. Dem russischen Staat wird die Rolle des "Katechon" zugeschrieben, der das Kommen des Antichrist aufhalte. Muss die russische Kirche daran erinnert werden, dass diese Art von politischer Theologie seit dem Konzil von Nizäa 325 – erledigt ist?

  • Christus und die Ehebrecherin
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    Innehalten vor dem SteinewerfenZur kirchlichen Kritik am CDU-Grundsatzprogramm

    Die westliche Welt erlebt derzeit eine ungesteuerte Migration, die das Zusammenleben und die Sozialsysteme massiv belastet. Dass die CDU in ihrem neuen Grundsatzprogramm eine Antwort auf diese Herausforderung sucht, sorgt für Kritik von Kirchenvertretern. Sie urteilen aus einer vermeintlich überlegenen Position und sprechen der Gegenseite die Moralität ab. Diese Art, Debatten zu führen, ist schädlich – und selbst moralisch fragwürdig.

  • Pax Christi
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    "Pax Christi" im israelpolitischen ZwielichtRhetorik der Entwaffnung und Politik der Entsolidarisierung

    Die katholische Friedensbewegung "Pax Christi" hat einen Offenen Brief mitunterzeichnet, der in Stil und Ton von einer Rhetorik der Anklage gegen Israel geprägt ist. Pax Christi hat den Vorwurf der Israelfeindschaft zurückgewiesen, ohne aber die inhaltlichen Bedenken auszuräumen. Mit "Pax Christi" muss sich die katholische Kirche in Deutschland fragen: Wie weit trägt ihre Beteuerung, an der Seite von Jüdinnen und Juden zu stehen, gerade, wenn es um die Existenz Israels geht?

  • Bischof Peter Kohlgraf
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    Kritik an "Pax Christi"Kohlgraf: Pazifistische Positionen bleiben wichtig

    Die katholische Friedensbewegung "Pax Christi" hat sich einem Aufruf an die Bundesregierung angeschlossen, keine Waffen nach Israel zu liefern. Das belastet die jüdisch-christlichen Beziehungen, findet Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. "Pax Christi"-Präsident Bischof Peter Kohlgraf weist die Kritik zurück, sagt aber auch: Die Bewegung spricht nicht für die katholische Kirche.

  • AfD-Logo
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    KontaktabbruchDie Kirchen und die AfD vor der Europawahl

    Für den Chef der Diakonie können sich überzeugte AfD-Wähler "nicht zur Kirche zählen" und sind als Angestellte unerwünscht. Auch die katholische Kirche zieht die Brandmauer hoch. Das könnte zur weiteren Verhärtung und Einkapselung der Partei und ihrer Anhängerschaft führen.

April 2024

  • Raffael (1483-1520): Justitia
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    Menschenwürde im Austausch von Philosophie, Theologie und RechtEine kleine Begriffsgeschichte

    Was Menschenwürde ist, wird weder in der deutschen Verfassung noch in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte definiert. Genau diese Zurückhaltung ist die Pointe. Der Begriff verbindet Politik und Recht mit Ethik und Kultur, auch mit Religion. Papst Johannes XXIII. setzte mit seiner Enzyklika "Pacem in terris" 1963 neue Akzente im kirchlichen Verständnis. Heute kommt es darauf an, dass die Menschenwürde nicht nur von der Kirche, sondern auch in der Kirche anerkannt wird.

  • Schwangerschaftstext
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    An der Realität vorbeiDie Debatte um den Abtreibungsparagrafen krankt an falschen Alternativen

    Eine von der Bundesregierung eingesetzte "Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin" empfiehlt eine Streichung des Paragrafen 218 aus dem Strafgesetzbuch. Mit dem Namen der Kommission war die Richtung schon vorherbestimmt: Das Thema wird heute vor allem unter der Rubrik "Selbstbestimmung" diskutiert. Das gilt als fortschrittlich, wird aber der Komplexität von Beziehungen, Interessen, Rechten und Bedürfnissen im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft nicht gerecht.

März 2024

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    Lauter LeerstellenDie Klimakrise und der Deutsche Ethikrat

    Armin Grunwald, Kerstin Schlögl-Flierl und Alena Buyx (v.l.) stellen am 13. März 2024 die Stellungnahme "Klimagerechtigkeit" im Haus der Bundespressekonferenz vor.

    Am 13. März hat der Deutsche Ethikrat eine Stellungnahme zum Thema Klimagerechtigkeit veröffentlicht. Der Moraltheologe Franz-Josef Bormann, selbst Mitglied des Ethikrates und Mitverfasser eines Sondervotums zur Stellungnahme, erläutert den Anspruch und vier zentrale Schwachstellen des Textes.

  • Vorstellung des Programm des Katholikentags
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    NachgezähltBeim Katholikentag kommen die Grünen auf 28 Prozent

    Rechnet man die Politikerauftritte beim bevorstehenden Katholikentag in Erfurt zusammen, zeigt sich: Das Christentreffen ist zwar kein grüner Parteitag. Aber die Öko-Partei ist eindeutig überrepräsentiert – genauso wie die Linke, die in Thüringen den Ministerpräsidenten stellt. Da könnte man gegensteuern. Doch es gibt noch ein gewichtigeres Problem.

  • Papst Franziskus
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    Einseitiger AppellMut zur "weißen Flagge"? Der Papst schadet den eigenen, berechtigten Anliegen

    Kriege enden immer entweder durch vollständige Unterwerfung der einen Seite oder durch Vergleich. Die Äußerungen des Papstes sind als Weckruf zu verstehen, dass der gegenwärtige Krieg in der Ukraine sich jederzeit zu einem Flächenbrand ausweiten kann. Sich beim Friedensappell indes nur an eine Seite, das Opfer der Aggression, zu wenden und den Aggressor bei der Ansprache auszusparen, ist ein schwerer Fehler.

  • Salatschalen
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    Keine PointeBeobachtungen beim Weltgebetstag der Frauen

    Schon im Vorfeld war der diesjährige "Weltgebetstag der Frauen" umstritten. Frauen aus den Palästinenser-Gebieten hatten die Texte erarbeitet. Nach Antisemitismus-Vorwürfen modifizierten die deutschen Verantwortlichen die Vorlage. Boris Kalbheim hat den Gottesdienst zum Weltgebetstag in seiner Pfarrei besucht – und sieht das Format kritisch.

  • Preisträger der Berlinale 2024
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    Antisemitismus verlernenSo lässt sich der Judenhass zurückdrängen

    Bei der Eröffnung der Berlinale wurden AfD-Politiker zunächst ein-, dann wieder ausgeladen – in der Begründung verwiesen die Organisatoren auch auf das Thema Antisemitismus. Gefahr gebannt? Nein. Bei der Berlinale-Preisverleihung kam es zu antisemitischen Entgleisungen von Links. Wie bekommen wir als Gesellschaft das Problem in den Griff?

Februar 2024

Januar 2024

Communio. Internationale katholische Zeitschrift 4/2024

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