Eva Maria Welskop-Deffaa

Eva Maria Welskop-Deffaa war Ministerialdirektorin im Bundesfamilienministerium und Mitglied im ver.di-Bundesvorstand. Im Jahr 2016 wurde sie als erste Frau vom Caritasrat in den dreiköpfigen Vorstand des Deutschen Caritasverbandes und im Oktober 2021 in das Amt der Präsidentin des Verbandes gewählt.

Was empfinden Sie als Ihre Stärke?
Zukunftsmut

Was stört Sie an sich selbst?
Dass ich Namen von Lieblingsbuch-Held/-innen vergesse.

Welche Eigenschaft schätzen Sie bei anderen Menschen?
Treue

Welche Eigenschaft stört Sie bei anderen Menschen?
Humorlosigkeit

Wer hat Sie stark beeinflusst?
Elsbeth Rickal. Sie war meine Firmpatin.

Welcher Theologe fasziniert Sie?
Dom Helder Camara ist einer, Josée Ngalula eine andere.

Welche Bibelstelle gibt Ihnen (heute) Kraft für den Alltag?
Die Geschichte von Jona ist mir in diesem Jahr neu ans Herz gewachsen, und die Erzählung vom Pfingstwunder ist für den Caritasalltag im Flammenkreuz alltäglich ermutigend präsent.

Was ärgert Sie an der Kirche?
Ihre Gottlosigkeit

Was wünschen Sie der Kirche?
Die Fähigkeit, die Fragen der Menschen zu hören

Was wünschen Sie sich von der Kirche?
Die Kraft, jene Traditionen über Bord zu werfen, die die Türen der Kirche von innen verrammeln

In welchen Momenten empfinden Sie tiefes Glück?
Die Frage ist zu persönlich für einen öffentlichen Fragebogen.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Lange lautete es: „Take it easy, but take it.“ Dann begegnete ich Mascha Kalékos fast gleichnamigem Gedicht. Seither bin ich auf der Suche nach einem neuen...

Für welche Hobbys nehmen Sie sich Zeit?
Spielen mit den Enkeln und Dobbelkopp-Abende mit Freunden

Wer ist Ihr Lieblingsschriftsteller?
Das wechselt. Ich bin fasziniert von den afrikanischstämmigen Autorinnen wie Tsitsi Dangarembga oder Chimamanda Ngozi Adichie. Lebenslang bleibt meine Liebe zu Astrid Lindgren.

Welche Musik bevorzugen Sie?
Ich liebe Lieder von Schumann, Schubert und den anderen Romantikern. Aber ich höre auch gerne Songs von Dana International oder Abba.

Von welchem Leben träumen Sie heimlich?
Von einem Leben in Köln – mit den Heinzelmännchen, die all die wichtige Alltagsarbeit schon erledigt haben, wenn ich aufwache: das Kochen und Waschen, das Putzen und Nähen.

Was möchten Sie im Leben erreichen?
Einen guten Tod.

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