Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Gratis S. 5-8

    Erfahrungen und DesiderateKonflikte leben lohn

    Konfliktscheu wird immer wieder kirchlich Verantwortlichen vorgeworfen. Gleichzeitig gibt es jedoch Entscheidungen, die nur mit heftigem Protest vom Volk akzeptiert werden. Offenbar ist die positive Kraft der Konflikte längst nicht von jedem erkannt und verantwortlich ins Handeln integriert.

  • Plus S. 14-17

    Der Konflikt als Entwicklungspotential für die gegenwärtigen Veränderungsprozesse in der KircheBewegende Energie

    Konflikte sind Auseinandersetzungen zwischen Menschen, gesellschaftlichen Gruppen und Organisationen um Interessen, Ansichten, Bedürfnisse und Werte, die unvereinbar erscheinen. Der folgende Beitrag versteht sich als Einladung, Konflikte in der Kirche trotz ihrer oft zerstörerischen Energie vor allem als Entwicklungspotential wahrzunehmen. In die pastoraltheologischen Überlegungen sind Praxiserfahrungen des Autors mit Veränderungsprozessen auf Pfarrei- und Bistumsebene eingeflossen.

  • Plus S. 18-21

    Eine ErmutigungWarum Sie Konflikte suchen sollten

    Eigentlich geht man ihnen lieber aus dem Weg, den kleinen und großen Auseinandersetzungen im Leben. Sie sind anstrengend, beängstigend, verstörend, schmerzhaft. Einschlägige Tipps aus Ratgebern, Konflikte sachlich und konstruktiv anzugehen, nehmen sich angesichts solcher Erfahrungen als graue Theorie aus. Die Rede vom „Konflikt als Chance“ klingt dann bisweilen zynisch. Konflikte sind Zumutungen. Warum es sich trotzdem lohnen könnte, sie auszuhalten ...

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 27-31

    Joh 20,23 neu gelesenSündenvergebung – oder doch nicht?

    „Wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“ An wen richtet sich dieses Jesuswort? Hat er das wirklich gesagt? Vom vorösterlichen Jesus sagen uns die Evangelien, dass er Sünden vergeben und zur Vergebung aufgefordert hat. Hat der auferstandene Jesus seine Meinung geändert, so dass er dazu aufruft, Sündenvergebung zu verweigern? Im folgenden Beitrag wollen wir uns mit dieser Frage auseinandersetzen.

  • Plus S. 32-35

    Mediation als „Brücke“ zwischen MenschenLasst uns Brücken bauen

    Seitdem das Mediationsgesetz in Deutschland im Sommer 2012 in Kraft getreten ist, ist die Mediation auch hierzulande bekannter geworden. Da die Mediations-Richtlinie der EU von fast allen EUMitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt werden musste, existieren diesbezüglich auch in den meisten anderen Ländern der EU mittlerweile rechtliche Vorschriften. Die über die EU hinausgehende internationale Bedeutung der Mediation zeigt sich beispielsweise in Russland am dortigen Mediationsgesetz aus dem Jahre 2011.

Seelsorge in Fülle

Nach-Gedacht

Autoren/-innen