Die Religionen im Aufstieg des Populismus

Die Beziehungen zwischen den Religionen sind weniger als Konflikte der Zivilisationen denn als Konflikte der Werte zu verstehen, wobei sich die konservativen Tendenzen der einen wie der anderen gegen die liberalen Strömungen verbünden. Dies begünstigt eine Identitätsverschiebung, die in allen Religionen zu beobachten ist. Eine Begegnung ist jedoch möglich, wenn man sich auf gemeinsame Aktionen und nicht auf einen doktrinären Dialog stützt. Olivier Roy ist Politologe und Professor am Robert-Schuman-Centre for Advanced Studies in Florenz. Der Text erschien zuerst in der Kulturzeitschrift Études. Übersetzung aus dem Französischen von Stefan Kiechle SJ.

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