Über diese Ausgabe

  • Plus S. 274-283

    Buchbesprechungen: Ökumene

    Böttigheimer, Christoph: Die eine Bibel und die vielen Kirchen.
    Reformation 1517-2017. Ökumenische Perspektiven.
    Konfessionskunde.
    Das Menschenbild der Konfessionen.
    Wilckens, Ulrich u. Kasper, Walter: Weckruf Ökumene.
    Blum, Daniela: Der katholische Luther.
    Claussen, Johann Hinrich: Reformation.

  • Plus S. 283-288

    Buchbesprechungen: Politik

    Cremer; Georg: Armut in Deutschland.
    Randers, Jorgen - Maxton, Graeme: Ein Prozent ist genug.
    Umstrittene Religionsfreiheit.
    Grimm, Dieter: Europa ja - aber welches?

Editorial

Artikel

  • Plus S. 219-230

    Wer legt die Schrift authentisch aus?Martin Luther im Streit mit dem kirchlichen Lehramt

    Steht das kirchliche Lehramt über der Heiligen Schrift? Der Umgang mit der Bibel war ein zentraler Streitpunkt in den Kontroversen zwischen Martin Luther und dem Papst. Wie ist sie authentisch auszulegen? Christoph Böttigheimer, Professor für Fundamentaltheologie an der Universität Eichstätt-Ingolstadt, legt das reformatorische und das römisch-katholische Verständnis dar.

  • Plus S. 240-246

    Ungleichheit und Populismus: Gegensteuern!

    Fremdenfeindlichkeit und Rechtspopulismus prägen derzeit die politische Debatte. Migration gilt dabei oft als Sündenbock für Ungleichheit. Jörg Alt SJ, Mitarbeiter der Jesuitenmission und Studentenpfarrer in Nürnberg, ruft zum Gegensteuern auf und nimmt dabei die Kirche(n) in die Pflicht, die ihre Chance wahrnehmen können, um das Feld nicht Vereinfachern und Populisten zu überlassen.

  • Plus S. 257-263

    Goldfäden unter dem StaubLaudatio auf Ralf Rothmann

    Der deutsche Schriftsteller Ralf Rothmann ist bereits mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet worden. Aus Anlass der Verleihung des Stefan-Andres-Preises würdigte Susanna Schmidt, Leiterin der Hauptabteilung Begabtenförderung und Kultur der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin, den Literaten in einer Laudatio, die hier zum Abdruck gelangt.

Umschau

  • Plus S. 264-266

    Jesuiten in Deutschland

    Vor zwanzig Jahren, am 29. September 1997, organisierte die Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen aus Anlass des 400. Todestages des heiligen Petrus Canisius SJ (1521-1597) einen Festakt in der Frankfurter Paulskirche, bei dem der damalige Generalobere der Gesellschaft Jesu, Peter-Hans Kolvenbach SJ (1928-2016), den Festvortrag über Petrus Canisius als Humanisten und Europäer hielt. Die verschiedenen Grußworte und Reden wurden in einer nicht im Buchhandel erhältlichen Schrift veröffentlicht1. Ein bemerkenswertes Grußwort („ein Stück Wiedergutmachung für die schwärzeste Stunde, die ein deutscher Staat den Jesuiten bereitet hat“) sprach der damalige Bundespräsident, Professor Dr. Roman Herzog (1934-2017), zuvor Präsident des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe2. Er erinnerte daran, dass ein niederbayerischer Protestant auch anders über den Jesuitenorden reden und urteilen könnte, hob aber die Verdienste einzelner Jesuiten wie des gesamten Ordens für Deutschland hervor. Aus aktuellem Anlass – Roman Herzog verstarb am 10. Januar 2017 – drucken wir diese Rede hier nach. (Red.)

Autoren/-innen