Über diese Ausgabe

  • Plus S. 723-733

    Die Binde vor den Augen?Ekklesia und Synagoge - einst und heute

    Im November 1938 fanden in Deutschland und Österreich vom Naziregime organisierte Juden-Pogrome statt. Hans Maier, zuletzt Inhaber des Romano-Guardini-Lehrstuhls für christliche Weltanschauung an der Universität München, skizziert das wechselvolle Verhältnis von Kirche und Synagoge.

  • Plus S. 747-758

    Pädophilie und christliche Ethik

    Sexualpräferenzen, wie z. B. Pädophilie, beruhen nicht auf einer Wahl, sondern sind Schicksal. Professor Klaus M. Beier, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytiker sowie Direktor des Instituts für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin an der Charité in Berlin, plädiert für einen sachgemäßen Umgang mit der Problematik aus dem Geist christlicher Ethik.

  • Plus S. 759-768

    Dialog auf allen EbenenKann Geduld aufhören, noch eine Tugend zu sein?

    Gottfried Leder, emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der Universität Hildesheim, stellt die Frage, was sich in den letzten beiden Jahrzehnten in der Kirche geändert hat. Er registriert einen weitgehenden Stillstand der Reformbemühungen und fordert einen intensiveren Dialog bezüglich brisanter Dauerthemen.

  • Plus S. 769-780

    Pilgern ohne Gott?Christoph Ransmayrs erzählter Atlas der Welt

    Der österreichische Schriftsteller Christoph Ransmayr veröffentlichte 2012 seinen "Atlas eines ängstlichen Mannes", in dem er seine Reiseerfahrungen aus vier Jahrzehnten verarbeitete. Andreas Bieringer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft der Universität Würzburg, macht auf die Nähe des Buches zu religiösen und metaphysischen Themen aufmerksam.

Autoren/-innen

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