Zaubetricks für Kinder

Hellsehen

Drei verschieden farbige Filzstifte werden bereitgelegt. Der Zauberer nimmt sie in die Hand und hält dann beide Hände hinter den Rücken. Er fordert einen Zuschauer auf, ihm zwei Stifte wegzunehmen und behauptet, erraten zu können, welche Farbe der dritte übriggebliebene Stift hat. Dabei malt er sich hinter dem Rücken mit dem Stift einen feinen Strich auf den Daumenballen. Dann nimmt er die Hand mit dem markierten Daumen mit der Handinnenfläche vors Gesicht (die andere Hand mit dem Filzer bleibt hinter dem Rücken!), tut so, als konzentriere er sich, murmelt einen Zauberspruch und schaut dabei unauffällig auf die Markierung. Jetzt kann er die richtige Farbe nennen und zieht zum Beweis den Stift hinter dem Rücken hervor.

Hellsehen mit Spielkarten

Ein leichter Kartentrick, den die Kinder aber vorher üben sollten. Der Spieler mischt ein Kartenspiel und merkt sich beim Mischen die unterste Karte. Dann mischt er weiter, ohne hinzugucken, achtet aber genau darauf, dass er die unterste Karte nicht mehr mitmischt. Dann zeigt er seinen Zuschauern die unterste Karte, ohne hinzugucken, steckt sie wieder nach unten und mischt die Karten wieder, ohne die unterste Karte. Dann nimmt er das ganze Kartenpäckchen hinter den Rücken und fragt: „Als wievielte soll die gesuchte Karte drankommen?" Wenn einer z.B. sagt „als fünfte", dann zählt er hinter dem Rücken vier Karten vom oberen Kartenstapel ab, legt sie offen auf den Tisch, zieht die unterste Karte als fünfte - gesuchte - Karte hervor und legt sie daneben.

Applaus!

Tiernamen raten

Der Zauberer und sein Gehilfe müssen sich für den Trick absprechen. Der geht so: Der Zauberer fordert die Zuschauer auf, sich den Namen eines Tieres auszudenken. Dann verlässt er das Zimmer. Wenn er wieder hereinkommt, fragt ihn der Gehilfe vier bis fünf Tiernamen, z.B. "Ist es ein Affe?", "Ist es ein Tiger?". Der Zauberer antwortet mit "Nein", einmal aber mit "Nö", und nun muss der Gehilfe als Nächstes das gesuchte Tier nennen, worauf der Zauberer dann natürlich mit "ja" antwortet.

Unzerplatzbar

Sicher hast du auch schon einmal einen Luftballon zerplatzen lassen. Stell dir vor, du stehst als Nachwuchszauberer vor deinem gebannten Publikum, mit einem Luftballon in der einen und einer Nadel in der anderen Hand, du sagst einen Zauberspruch auf und stichst die Nadel in den Ballon - alle halten sich schon die Ohren zu und warten auf den Knall - und der Luftballon zerplatzt einfach nicht!

Wie ist das möglich?

Vor deiner kleinen Zauberaufführung musst du den Luftballon natürlich präparieren. Klebe einfach ein Stück Tesafilm auf den Ballon. Später musst du genau in diese Stelle pieksen. Durch das Klebeband wird der Ballon nicht platzen.

Unlöschbar

Bitte jemanden aus deinem Publikum, eine Kerze auszupusten, und zwar durch einen Trichter. Wetten, dass es ihm nicht gelingt? Du aber sagst einen Zauberspruch und kannst die Kerze anschließend ganz einfach auspusten.

Wie ist das möglich?

Ganz bestimmt richtet der Zuschauer den Trichter mit der Mitte auf die Kerzenflamme. Dann entweicht die Luft aber entlang des Trichterrandes nach außen und kommt gar nicht bei der Kerze an. Du musst dann nur den Rand des Trichters auf die Flamme halten, um sie auspusten zu können.
Lass dir beim Entzünden der Kerze aber von einem Erwachsenen helfen!

Unsichtbar

Überrasche deine Zuschauer doch einmal mit einem unsichtbaren Bild: Zeige ihnen ein schwarzes Papier, auf dem nichts zu erkennen ist. Dann sagst du einen Zauberspruch auf und streust etwas Zauberpulver über das Papier. Wenn du das Pulver nun wegpustest, erscheint plötzlich ein Bild auf dem vorher noch leeren Blatt.

Wie ist das möglich?

Vor der Aufführung malst oder schreibst du mit schwarzer Wachsmalkreide etwas auf das schwarze Papier. Als Zauberpulver kannst du einfaches Mehl verwenden. Wenn du es über das Bild streust, bleibt es an der Wachsmalfarbe hängen, sodass dein Bild sichtbar wird.

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