Ein Spielfest mit Puppen und KuscheltierenTeddy- und Puppenparty

Der Winter kann sehr lang sein, und selten liegt genug Schnee für den großen Rodel- und Skispaß. Wenn Langeweile im Kinderzimmer droht oder der Fernsehkonsum kein Ende nehmen will: ein nettes Puppenfest könnte Abhilfe schaffen - zumindest bei den jüngeren Kindern.

Ein Spielfest mit Puppen und Kuscheltieren: Teddy- und Puppenparty
© Claudia Paulussen - Fotolia.de

Einen besonderen Anlass braucht man dafür nicht, und die Vorbereitungen halten sich in Grenzen. Einzige Bedingung: Alle eingeladenen Kinder bringen ihre Puppen oder Lieblings-Kuscheltiere mit.

Vorbereitungen:

Sorgen Sie für ein wenig Platz im Kinderzimmer, und stellen Sie für alle Kinder einen Stuhl oder Hocker bereit.

Backen Sie am Morgen oder am Vortag ein Blech Muffins, die die Kinder dann für ihre Lieblinge dekorieren können. Dafür halten Sie Vollmilchkuvertüre und einen Beutel bunte Smarties bereit. Schön wäre es, wenn Sie Puppengeschirr für die kleinen Gäste hätten - vielleicht können Sie es ausleihen - eventuell im Kindergarten Ihres Kindes.

Das wird gespielt:

Stühlerücken (zum Kennenlernen und "Auftauen")

Die Stühle werden im Kreis aufgestellt, jedes Kind sucht sich einen Platz und setzt seine Puppe oder sein Kuscheltier auf den Boden vor sich . Dann klatschen Sie einmal in die Hände und die Kinder rücken so lange eins weiter auf den Stühlen, bis Sie wieder klatschen. Nacheinander nimmt nun jedes Kind die fremde Puppe vor seinem Stuhl auf und versucht zu raten, wem sie gehört. Wenn dreimal daneben getippt worden ist, darf sich der richtige Besitzer melden.

Die Prinzessin auf der Erbse

Dazu brauchen Sie eine Menge kleiner Kissen. Die Kinder werden in zwei Gruppen aufgeteilt und bestimmen, welches ihrer Puppen (oder Kuscheltiere) die Prinzessin auf der Erbse werden soll. Dann wird mit jeweils einen kleinern Legostein je eine Stelle auf dem Fußboden bestimmt, auf dem die Kinder einen Kissenhaufen auftürmen und zuletzt die Prinzessin draufsetzen. Welche Gruppe baut den höchsten Turm? Und welcher fällt nicht um, wenn die Prinzessin draufgesetzt wird?

Das Kind im Brunnen

Die Kinder sitzen wieder im Kreis. Eines hockt sich mit seiner Puppe in die Mitte und ruft: "Mein Kind ist in den Brunnen gefallen" Die anderen: "Wie tief?" "10 Meter" "Wie können wir es wieder herausholen?" "Wenn alle trampeln". Anschließend darf das gerettete Kind das nächste Kind in den Kreis holen., das eine neue Aufgabe stellt.

Naschkatze

Die Kinder sitzen um den Tisch. In die Mitte wird eine Puppe oder ein Kuscheltier gesetzt, (eventuell auslosen) daneben liegt eine Tüte Speckmäuse. Die Kinder stapeln nun als Speisekammer eine Mauer aus Bausteinen rund um die Puppe. Dann wird reihum gewürfelt. Es dürfen jeweils so viele Steine weggeräumt werden, wie der Würfel Zahlen zeigt. Wer den letzten Stein wegräumt, bekommt die Tüte Speckmäuse und teilt sie mit dem Besitzer der Puppe. Dann beginnt eine neue Runde.

Vermutlich haben die Kinder nun richtigen Appetit auf Süßes bekommen - höchste Zeit für die Puppenkaffeetafel. Bitten Sie die Kinder in Ihre Küche und dekorieren Sie mit ihnen die Muffins. Dann wird im Kinderzimmer der Kaffeetisch gedeckt. Jedes Kind bekommt für sich und sein Puppenkind seinen speziellen Puppenkuchen und einen Becher Kakao.

Wenn Sie mögen, können Sie den Kindern zum Abschluss noch eine schöne Geschichte erzählen oder vorlesen - vielleicht sind einige Kinder dabei, die das Andersen Märchen von der Prinzessin auf der Erbse nicht kennen. Oder lesen Sie die zauberhafte Geschichte von Astrid Lindgren vor, die davon erzählt, wie Lotta ihren Teddy aus Versehen in die Mülltonne wirft: "Lotta kann fast alles" (aus: A. Lindgren, Pelle zieht aus und andere Weihnachtsgeschichten, Oetinger Verlag). Wetten wir? Ihre Kinder werden noch lange von diesem Fest reden...

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