Kindergeburtstags-Spiele für drinnen

Bärenroulette

Auf dem Tisch wird eine beliebige Anzahl von Gummibärchen in unterschiedlichen Farben und Farbkombinationen einzeln oder zu zweit in einem grossen Kreis ausgelegt (z.B. rot, grün, gelb, rot/grün, gelb/rot etc.). In die Mitte wird ein dicker Stift gelegt, der von einem Kind um sich selbst gedreht werden muss. Vorher tippen die Kinder nacheinander, auf welches Gummibärchen (Farbe/Farbkombination) die Stiftspitze zeigt. Wer richtig getippt hat, bekommt die Bärchen, die dann wieder für die nächste Runde ersetzt werden können. Oder man spielt so lange, bis alle weg sind.

Bis zum letzten Blatt

Glücklich diejenigen, die möglichst kleine Zahlen oder sogar eine Eins würfeln - denn dann dürfen Blätter zurückgelegt werden.

Material:

  • eine Rolle Toilettenpapier
  • Würfel

Spielverlauf: 

Alle sitzen im Kreis. Reihum würfelt ein Spieler nach dem anderen, und je nach Anzahl der Würfelaugen reißt er eine entsprechende Anzahl Blätter von der Toilettenpapierrolle und legt sie vor sich auf den Boden bzw. auf den Tisch.

Wer eine Eins würfelt, darf sechs Blätter in die Kreismitte zurücklegen. Gespielt wird so lang, bis alle Blätter unter den Mitspielern verteilt sind. Dann wird gezählt. Sieger ist, wer am wenigsten Blätter vor sich liegen hat. Wer das letzte Blatt von der Rolle nehmen musste, dem werden 10 Blätter abgezogen.

Die elfte Eins

Die Kinder sitzen am Tisch und erhalten einen Zahlenwürfel. Abzählen, wer beginnen darf zu würfeln. Es wird reihum gewürfelt. Jede EINS, die gewürfelt wird, wird aufgeschrieben. Wer die elfte Eins würfelt, ist Sieger.

Hausbesetzer

Auf einen großen Bogen Packpapier werden mit Filzstiften unterschiedliche Häuser gemalt: große, kleine, rote, blaue, etc. (Schwierigkeitsgrad der Unterscheidungen nach dem Alter der Kinder festlegen). Ein Kind wird ausgezählt, es darf anfangen und ruft: "Aufgepasst, aufgepasst und ins rote (blaue, kleine...) Haus gefasst." Alle Kinder müssen darauf mit dem Finger ins richtige Haus tippen. Wer nicht aufgepasst hat und einen Fehler macht, gibt ein Pfand ab.

Mumien wickeln

Material:

  • mehrere lange Mullbinden
  • Würfel

Spielverlauf: 

Die Kinder werden in zwei gleich große Gruppen geteilt, in die Gruppe der Mumienwickler und in die Gruppe der Mumienentdecker. Ein Kind bleibt übrig und stellt die Mumie dar.

Die Mumie stellt sich mit geschlossenen Beinen in die Mitte des Raums, und die Gruppe der Mumienwickler beginnt an einem Fuß, die Mumie einzuwickeln. Währenddessen würfeln die Mumienentdecker, und sobald sie dreimal hintereinander die 6 gewürfelt haben, müssen die Mumienwickler mit dem Einwickeln der Mumie aufhören, und die Mumienentdecker wickeln die Mumie wieder aus.

Die Eltern als Spielleiter achten darauf, dass beim Würfeln nicht geschummelt und beim Mumienauswickeln die Mullbinde wieder ordentlich zusammengerollt wird. Während die Mumienentdecker also die Mumie wieder auswickeln, würfelt die Gruppe der Mumienwickler so lange, bis sie dreimal hintereinander eine 6 gewürfelt haben - dann dürfen sie die Mumie wieder weiter einwickeln. Wenn nach einer Weile der Kopf der Mumie erreicht ist, werden die Gruppen getauscht, die Mumie wird ausgewickelt und das Spiel geht von vorn los.

Nase, Nase, Mund, Mund

Die Kinder sitzen am Tisch. Ein Erwachsener sitzt dabei. Er erklärt den Kindern, dass sie ihm alles nachmachen müssen. Wenn es losgeht, fasst er sich an die Nase und ruft "Nase, Nase" und die Kinder fassen sich an ihre Nasen. Als Nächstes ruft der Erwachsene z.B. "Mund, Mund", fasst sich aber dabei ans Ohr. Wer darauf hereingefallen ist, scheidet aus. Wer übrig bleibt, wird der nächste Ausrufer.

Pustematch

Man braucht dazu zwei leere Klopapier-Rollen (oder zwei Rollen, die man sich aus z.B. aus einer Serviette dreht) und einen Tischtennisball (oder einen Wattebausch oder eine Papierkugel, die man sich aus Seidenpaier oder einem Tempotuch rollt) je nachdem, was greifbar ist. Dann wird ein Tisch leer geräumt, und die Spieler stellen sich gegenüber an dessen Enden auf. Jeder markiert sich noch ein Tor an seinem Platz, z.B. mit einem Zeitungsblatt, und dann wird der Ball in die Tischmitte gelegt. Auf "Los" muss nun jeder versuchen, mit Pusten - durch die Rolle - den Ball ins gegnerische Tor zu manövrieren. Dabei darf das Tischende nicht verlassen werden. Wenn der Ball ins "Aus" - also vom Tisch - fliegt, gibt es einen Minuspunkt. Für jedes Tor einen Siegerpunkt. Man kann anfangs eine bestimmte Anzahl von Runden und eine Zeit für jede Runde festlegen (etwa 2 Minuten), damit niemand zu sehr außer Puste kommt.

Schlangenzucht

Jedes Kind bekommt einen Doppelbogen Zeitungspapier. Jeder soll nun an einer Seite des Bogens einen schmalen Streifen abreißen, aber nicht bis zum Ende hin, sondern gleich an der nächsten Seite weiter, und so fort ringsum, bis eine lange Schlange entstanden ist. Wessen Schlange ist die längste? - Der ist der beste Schlangenzüchter.

Tellerdrehen

Die Kinder sitzen auf dem Boden im Kreis. Eines (auszählen) bekommt einen großen Plastikteller, mit dem es in die Kreismitte geht. Es muss den Teller nun auf dem Rand drehen und dabei den Namen eines der Kinder rufen, die im Kreis sitzen. Schafft es das Kind, den Teller zu packen, bevor er umfällt, darf es ihn als nächstes drehen. Ansonsten setzt es sich wieder hin und das erste Kind dreht den Teller nochmals.

Wer findet den Giftpilz?

Man braucht einen kleineren bunten Gegenstand, z.B. ein Wollknäuel, eine Streichholzschachtel oder ähnliches, das ist der "Pilz". Ein Kind wird ausgelost, das ihn verstecken darf, während alle anderen den Raum verlassen haben. Er muss so versteckt werden, dass man ihn nicht gleich sieht, aber doch finden kann z.B. in gleichfarbiger Umgebung. Dann werden die Kinder hereingerufen und müssen ihn suchen. Wer ihn entdeckt hat, setzt sich, ohne den Fundort zu verraten, hin. Die anderen suchen weiter. Wer zuletzt sucht, bekommt von den anderen ein wenig Unterstützung durch das bekannte "Heiß", "Lauwarm", "Kalt".

Über den großen Fluss

Material:

  • Papier

Spielverlauf: 

Im Raum werden unterschiedlich große Stücke Papier verteilt, manche nur so groß wie Bierdeckel, andere von der Größe einer A3-Seite. Diese Papierstücke sind Steine in einem großen, reißenden Fluss, den die Kinder überqueren müssen.

Ein Kind nach dem anderen hüpft von Stein zu Stein und darf nicht ins Wasser fallen. Auf den großen "Steinen" kann man mit beiden Beinen stehen und sich kurz ausruhen, auf den kleinen Steinen hat gerade mal ein Fuß Platz, sodass man nur kurz darauftreten kann oder auf einem Bein balancieren muss, um nicht in den Fluss zu fallen und weggerissen zu werden.

Am Anfang sind die Steine noch so verteilt, dass der Fluss problemlos überquert werden kann, doch mit der Zeit wird das immer schwieriger. Wenn ein Kind ins Wasser fällt, muss es auf einem Bein zum Ausgangspunkt zurück hüpfen und einen neuen Versuch starten.

Nenn' die Richtige!

Die Kinder sitzen um einen runden Tisch. In der Mitte liegt ein großes Zeitungsblatt. Ein Kind erhält einen roten Filzschreiber, und während es den Satz sagt "Nenn mir eine Blume mit..." tippt es ganz schnell auf das Zeitungsblatt und liest den Buchstaben, den es getroffen hat, vor. Wer als Erstes eine Blume mit diesem Buchstaben nennen kann, darf als Nächstes tippen. Man kann auch Tiere, Städte, Namen nennen lassen, mit Schwierigkeitsgrad je nach Alter der Kinder.

Prinzessin auf der Erbse

Material:

  • viele Tücher oder Decken
  • stabile Gegenstände

Spielverlauf:

Einfache, stabile Gegenstände wie beispielsweise ein Ball, ein Spielzeugauto, ein Schuh, ein Bauklötzchen oder etwas Ähnliches werden mit mehreren Tüchern so zugedeckt, dass die Form nicht mehr zu erkennen ist.

Ihre Kinder betasten nun den Tuchstapel und versuchen, den Gegenstand zu erraten. Es können nach und nach ein paar Tücher abgenommen werden, so dass es leichter wird, den Gegenstand zu ertasten.

Schuhmemory

Die Kinder bekommen je zwei Din A 5-Bögen Tonpapier, Filzstifte und eine Schere. Nun müssen sie ihre Schuhe ausziehen, den rechten auf das eine, den linken auf das andere Papier stellen und mit dem Filzer umranden. Jedes Kind malt dann ein eigenes einfaches Muster darauf. Dann werden die Füßlinge umgedreht und nach Art des Memories müssen durch Aufdecken nun immer zwei gleiche Paare gefunden werden.

Ausfädeln

Die Kinder bilden zwei Mannschaften. Jedes Kind bekommt einen langen Faden mit Stopfnadel (jüngere Kinder einen Schnürsenkel) ausgehändigt. Bohren Sie vorher in zwei Pappdeckel so viele ausreichend große Reihen Löcher wie Kinder mitspielen. Auf "los" wird je ein Deckel dem ersten Kind jeder Mannschaft gegeben. Es muss nun seine Reihe ausfädeln und den Deckel dem nächsten weiter geben. Welche Mannschaft hat ihren Deckel zuerst ausgefädelt?

Fischefangen

Die Kinder sitzen am Tisch und legen die Handflächen auf die Tischplatte. Ein Kind steht auf, lässt eine Hand über den anderen Händen kreisen und murmelt dabei: "Ich fange, fange Fische, für meiner Mama Tische. Ich hab die ganze Nacht gefischt und hab noch keinen Fisch erwischt". Sobald es "erwischt" sagt, versucht es blitzschnell auf eine Hand zu schlagen - und alle anderen versuchen ebenso schnell, ihre Hände wegzuziehen. Wer vorher wegzieht oder erwischt wird, scheidet aus; wer übrig bleibt, ist der nächste Fischer.

Gick gack

Die Kinder setzen sich im Kreis als Hühnchen auf, in der Mitte sitzt eines als Hahn. Der Hahn zählt nun die Hühnchen ab "Eins, zwei, eins zwei... Wenn er nun gick" ruft, müssen alle Einser aufstehen, bei "gack" die zweier, und so fort. Wer sich vertut, scheidet aus.

Gordischer Knoten

Die Kinder stehen im Kreis, schließen die Augen, gehen zur Kreismitte und fassen mit jeder Hand jeweils eine andere Hand. Anschließend werden die Augen geöffnet und man versucht gemeinsam den Knoten zu entwirren, ohne sich dabei loszulassen.

Münzen balancieren

Material:

  • Münzen

Spielverlauf: 

An ein paar Kinder der Gruppe werden Münzen ausgegeben, die auf der Nase balanciert werden sollen. Diese Kinder legen sich auf den Rücken, nehmen ihre Münze und legen sie so auf die eigene Nasenspitze, dass sie nicht von allein herunter rutscht.

Wer es geschafft hat, das Geldstück auf der Nasenspitze auszubalancieren, streckt beide Arme in die Höhe. Die Arme bleiben so lange oben, bis alle es geschafft haben, ihre Münze in die Balance zu bringen. Als nächstes müssen die Kinder dann versuchen, das Geldstücke von der Nase zu wackeln, ohne den Kopf zu bewegen oder durch pusten nachzuhelfen.

Die anderen Kinder sind Schiedsrichter und achten darauf, dass nicht gemogelt wird. Zur Belustigung der Schiedsrichter verziehen die Kinder mit den Münzen die lustigsten Grimassen, denn es ist gar nicht so leicht, die Münze dazu zu bewegen, die Nasenspitze zu verlassen.

Ist die Aufgabe erfüllt, sind die nächsten Kinder an der Reihe, ihre Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen.

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