Blutige Nacht – Meditation zu Ex 12,1–8.11–14 – Für alle

Wir schauen heute

zum Volk Israel,

kurz vor der Flucht

aus dem Pharaonenland Ägypten:

Blutrünstig ging es zu.

Israeliten als Sklaven gequält,

blutig gepeitscht.

»Ihr seid unsere Sklaven!«,

wurde ihnen von den Ägyptern

eingepeitscht – Blutiger Ernst.

Die Israeliten sehnten sich nach Freiheit,

nach Rückkehr in ein freies Land.

Mose als Gottesmann

gab ihnen Hoffnung und Vertrauen.

Doch so schnell

gaben die Ägypter nicht nach.

Wer verzichtet schon freiwillig

auf billige Arbeitskräfte?

Gott musste schon

härtere Seiten aufziehen:

Plagen, die die Ägypter plagen.

Doch sie blieben stur.

Da musste ein Blutopfer her.

Lämmer wurden geschlachtet,

das Blut an die Türpfosten gestrichen.

Blutspur als Spur in die Freiheit.

Zugegeben:

eine blutige Angelegenheit.

Sie zeigt, dass es manchmal

ohne Blutvergießen nicht geht.

Doch diesmal war das Blut

ein Schutzschild zur Rettung.

Gottes Wege sind blutsverwandt.

Peter Schott

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