Über diese Ausgabe

Editorial

Lebenskunst

  • Plus S. 2

    AufstehenAlltagsspiritualität

    Jeder von uns steht am Morgen auf. Manche tun sich schwer damit. „Bist du heute Morgen gut aus dem Bett gekommen?“ Das fragen wir andere und deuten damit an, dass wir mit verschiedenen Gefühlen aufstehen können. Aufstehen ist voller Symbolik. Im Christentum verbinden wir es mit dem Bild der Auferstehung Jesu.

  • Plus S. 3

    LebensfragenForum

    "Ich schlafe schlecht und wache nachts immer wieder auf. Gegen Morgen kann ich dann gut schlafen. Aber wenn der Wecker klingelt, komme ich nicht aus dem Bett."
    "Ich finde einfach keine Ruhe. Es gibt immer so viel zu tun. Und wenn dann einmal nichts los ist, denke ich an alles, was ich in der nächsten Zeit zu erledigen habe."

  • Plus S. 4-5

    Muße – sich Zeit nehmen für das WesentlicheLebensthema

    Wer heute Erfolg haben will, meint, er müsse viel leisten und ständig aktiv sein. Und wir neigen dazu, alles zu „verzwecken“. Ob wir unsere Zeit gut genutzt haben, beurteilen wir danach, welche Ergebnisse wir erzielt haben. Wie wäre es, wenn wir uns mehr Zeit für die Muße nähmen? Nach dem Vorbild der antiken Denker, die darin einen fruchtbaren Perspektivenwechsel sahen. Aber Muße ist nicht einfach Nichts-Tun.

Spiritualität

  • Plus S. 6-7

    Verstecken und suchenGeschichten aus den Weltreligionen

    Yehiel, der Enkel des berühmten chassidischen Rabbi Baruch, kam aufgelöst in die Studierstube seines Großvaters. „Yehiel, Yehiel, warum weinst du?“ „Mein Freund betrügt. Er ist unfair, daher weine ich.“ „Willst du mir das nicht genauer erzählen?“ „Sicher, Großvater. Wir spielten Verstecken. Und ich war an der Reihe, mich zu verbergen. Und er war dran, nach mir zu suchen. Aber ich hatte mich so gut versteckt, dass er mich nicht fi nden konnte. Da hat er aufgegeben. Er hat einfach aufgehört, nach mir zu schauen. Und das ist unfair.“ Rabbi Baruch begann Yehiels Gesicht zu streicheln, und ihm selber traten Tränen in die Augen. „So ist es auch mit Gott, Yehiel!“ fl üsterte er. „Stell dir seinen Schmerz vor. Er ist versteckt, und der Mensch schaut nicht nach ihm. Verstehst du, Yehiel, Gott verbirgt sich, und der Mensch sucht ihn nicht einmal ...“

  • Plus S. 10

    Wie wir zum Leben findenBibel tiefer verstehen

    In der Pfingstpredigt des Petrus heißt es: „Gott hat Jesus von den Wehen des Todes befreit und auferweckt; denn es war unmöglich, dass er vom Tod festgehalten wurde. David nämlich sagt über ihn: ‚Ich habe den Herrn beständig vor Augen. Er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht. Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Zunge, und auch mein Leib wird in sicherer Hoffnung ruhen; denn du gibst mich nicht der Unterwelt preis, noch lässt du deinen Frommen die Verwesung schauen. Du zeigst mir die Wege zum Leben, du erfüllst mich mit Freude vor deinem Angesicht.‘“ (Apg 2,24-28)

  • Plus S. 11

    Leben heißt LobenKleine Gebetsschule

    Wir haben heute kaum noch ein Gespür für das Loben. In unserer Welt voller Leid können wir, scheint es, vor Gott nur noch klagen oder ihn bitten. Die Bibel sieht das anders.

Autoren/-innen