Die kleine Erzählung «Der Reiche und der Arme» ist eines der wenigen literarischen Stücke aus der Feder Petersons, die er selbst veröffentlicht hat. Sie ist ihm nach Auskunft von Heinrich Schlier während eines römischen Abendspazierganges «zugefallen» und nachher nicht mehr verändert worden.1 Der Text erschien zuerst 1950 in der Zeitschrift «Wort und Wahrheit»2 und wurde dann in die vom Kösel Verlag 1956 herausgegebenen «Marginalien zur Theologie» aufgenommen.3 Im Vergleich zu anderen Texten Petersons ist er schon lange und gut zugänglich. Dennoch hat er bisher kaum Beachtung gefunden.4
Dies mag auch mit dem eigentümlichen Genre dieser Marginalie zusammenhängen. Der Text ist eine Erzählung, die ihre Gattungszuschreibung jedoch selbst durchbricht. Von einer typischen Erzählung unterscheidet sich der Text zunächst dadurch, dass er offensichtlich stark angelehnt ist an das nur bei Lukas überlieferte Gleichnis vom «Reichen und dem armen Lazarus» (Lk 16, 19–31). Die Erzählung spinnt dabei nur den ersten Teil des Gleichnisses fort («Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war», Lk 16, 20), während der zweite, wesentlich längere Teil, der vom postmortalen Geschick der beiden handelt, in der Erzählung nur gestreift wird. Das Gespräch mit dem Patriarchen in «Abrahams Schoß» entfällt dabei ganz. Trotz dieser Abweichungen bleibt Petersons Erzählung in der Nähe der Schriftauslegung.
Eschatologie literarisch?
Dieses Ineinander von literarischem Text und Exegese erstaunt zunächst, da Peterson selbst immer wieder vor einer «Literarisierung» der Theologie gewarnt hat. In seinem bekannten Vortrag «Was ist Theologie?» sah er Parallelen zur Literatur allenfalls in der alttestamentlichen Prophetie, nicht aber in der neutestamentlichen, die er als charismatische Schriftauslegung verstand, und der er auch Allegorese und Exegese zuordnete. Diese Abgrenzung begründete er damit, dass die neutestamentliche Prophetie nicht mehr auf die zukünftige Verheißung gerichtet sei, sondern aus der in Christus bereits vollzogenen eschatologischen Wende heraus spreche und auf die Vergegenwärtigung dieses Geschehens ziele. Das Verdikt, aus der Ungebundenheit einer allgemeinen religiösen Existenz heraus zu «theologisieren», trifft Peterson zufolge die alttestamentliche Prophetie, den «religiösen Schriftsteller» Kierkegaard und die ihm folgende dialektische Theologie in gleicher Weise.5
Petersons Warnung vor der «Literarisierung» der Theologie führt zum Kern seines Theologieverständnisses. In vielen Texten ringt er um eine Sprachform, die seinen eschatologischen Realismus einfängt. Die im Christusereignis durchgebrochene eschatologische Zeit soll in der «Zeit der Kirche» manifest werden. In den vielfältigen Vollzügen und Rollen der Kirche wird die in Christus vollzogene Krisis des Kosmos immer wieder neu konkret und aktuell. Die Theologie ist für Peterson eine dieser Formen, die die Christus-Krise in die Gegenwart hinein prolongiert und wiederum mit anderen Formen – der Liturgie, dem Dogma, der Schrift – in einem Beziehungsgefüge steht.
Die Erzählung «Der Reiche und der Arme» ist bei näherem Hinsehen kein Verstoß gegen Petersons Warnung vor einer Theologie, die sich aus diesem Beziehungsgefüge löst, indem sie in die religiöse Prosa abgleitet. Es macht vielmehr den eigentümlichen Charakter des Textes aus, dass hier das literarische Genre nicht nur durch die enge Anlehnung an die lukanische Perikope verfremdet, sondern am Schluss auch ganz explizit durchbrochen wird. Dort heißt es: «Wie bekannt, ist dieses Ganze nur eine Erzählung, und viele meinen, daß es nichts weiter als eine Erzählung sei, daß es den Reichen und den Armen eigentlich nie gegeben habe, sondern immer nur uns, die wir weder arm noch reich sind. Dann würden wir natürlich auch unser Leben nicht so beschließen wie der Arme und der Reiche, sondern alles würde immer so bleiben wie es heute ist.»
Peterson deutet hier an, dass eine literarische Sprachform mit dem eschatologischen Charakter des Christentums nicht vereinbar ist. Diejenigen, die in dem Text nur eine Erzählung sehen, verkennen die konkrete Konfrontation, die im Liegen des Armen vor der Tür des Reichen liegt. Schon früh hat Peterson das konkrete äußere Getroffenwerden durch das eschatologische Christusereignis vor ihrer Aufhebung in abstrakte theologische oder religionsphilosophische Prinzipen bewahren wollen.6 Auf dieser Linie hat er auch den Armen als konkrete eschatologische Manifestation des Christusereignisses gedeutet.
Der Arme als Sakrament der Christus-Krise
In der Erzählung ist dies zunächst dadurch angedeutet, dass man von dem Armen «nicht feststellen konnte, wann und woher er gekommen war, während man in bezug auf den Reichen sagen konnte, daß sein Garten sich schon im Besitz des ersten Menschen befunden hatte.» Das Problem des Reichen ist also ein Problem des gefallenen Menschen, während der Arme erst später hinzutritt. In früheren Texten hat Peterson sich deutlicher ausgedrückt. «Die Armen, die in der Bergpredigt vorkommen und die die Erzählung Jesu schildert» – heißt es im Traktat «Was ist der Mensch?» – «gibt es erst, seitdem Jesus seine Seligpreisung über sie gesprochen hat.»7 In seiner Vorlesung zum Lukasevangelium, die er 1925/26 in Bonn gehalten hat, führt er dies auf die Selbstidentifikation Jesu mit den Armen in der Weltgerichtsrede des Matthäusevangeliums zurück:
«In diesem Augenblick, wo sich das Wort Jesu modifiziert, modifiziert sich natürlich auch der Begriff des Armen, des Hungernden, des Weinenden. Aus der Unbestimmtheit des Seins, das er hatte, solange Christus wie ein Prophet nur von den Zukunftsverheißungen sprach, die dem Armen, dem Hungernden und Weinenden galten, tritt er jetzt in ein viel konkreteres, viel bestimmteres Sein hinüber. Der Arme, der Hungernde, der Weinende, der vorher im Horizont der Verheißung stand, er ist jetzt, wo mit Christi Tod und Auferstehung die Verheißungen sich zu erfüllen begonnen haben, selbst zu einer Erfüllung geworden, der in der Kirche Christi da ist und den besuchen, kleiden, speisen und trösten Christus sehen heißt.»8
Durch Jesu Wort wird der Arme zur Manifestation Christi, zu seinem Sakrament. Auch die Abgrenzung zur Ungebundenheit des alttestamentlichen Prophetentums scheint hier noch einmal auf. Es geht nicht um Armut im Horizont der eschatologischen Verheißung, sondern um den konkreten Armen im Hier und Jetzt.
Konkret ist das christliche Verständnis des Armen zunächst im Sinne einer ausdrücklichen Parteilichkeit Gottes. Auch hier macht sich Petersons Reserve gegen das Allgemeine und Abstrakte bemerkbar. Gleichzeitig wird deutlich, dass sein Blick auf den Armen nicht romantisch verklärt ist; der Arme ist weder schön noch moralisch edel. In seinen späten Tagebuch-Fragmenten notiert Peterson: «Die Bevorzugung des Armen durch Gott ist ärgerlich. Der Arme riecht nicht gut, und sein moralisches Verhalten ist durchaus nicht schön. Gott sieht im Armen etwas, was den Armen ihm ähnlich erscheinen lässt. […] Nicht die allgemeine Liebe Gottes ist interessant, sondern seine Vorliebe für Arme und Frauen, für Kinder und Juden.»9 Anderorts hält er fest: «In der Kirche sind gerade die Unbeachteten von besonderer Wichtigkeit.»10
Eine konkrete Manifestation Christi ist der Arme darüber hinaus mit Blick auf den krisenhaften, Mensch und Kosmos erschütternden Charakter der Offenbarung. Er trifft, einfach indem er da ist, den Reichen in seinem realen materiellen Überfluss. Der Reiche kann sich dem nicht durch eine Spiritualisierung des christlichen Armutsideales einziehen. Das wäre für Peterson wiederum eine den eschatologischen Charakter des Christentums gefährdende Abstraktion:
«Wir sind heute weithin geneigt zu sagen, warum soll ein reicher Mann nicht auch in seinem Herzen Buße tun können? Oder warum soll ein Mensch, der sich satt isst, nicht auch einer wirklichen Bußgesinnung fähig sein? Diese Logik ist in ihrer abstrakten Form beinahe unangreifbar. Sie wird jedoch erschüttert, wenn nicht mehr die normalen Verhältnisse vorausgesetzt sind, in der alle moralischen Forderungen an alle Menschen ergehen, sondern wenn die anormale Situation der eschatologischen Stunde vor dem Hereinbruch des Reiches Gottes vorausgesetzt ist. In der eschatologischen Stunde sind Besitz und Sättigung nur ein Ballast, vor dem der Arme und der Hungernde nicht gedrückt sind.»11
In der Erzählung wird dies dadurch angedeutet, dass der ursprünglich wohltätige Reiche durch die Anwesenheit des Armen unbarmherzig wird, ja zu einer geradezu diabolischen Verschwendung übergeht. Die Provokation des Armen, die nicht mehr ist als das Liegen vor der Tür des Reichen, scheint die Wirren der letzten Tage auszulösen. Im Text heißt es lakonisch: «Offenbar hatte die Nähe des Armen einen ungünstigen Einfluß auf den Reichen.» Dass der Arme die eschatologische Krisis des Christusereignisses über die Zeit der Kirche hinaus verkörpert, zeigt sich schließlich in dem postmortalen Ausblick der Erzählung, die die eschatologische Scheidung verendgültigt: Der Reiche und der Arme bleiben auf ewig voneinander geschieden. Aus der Spannung der eschatologischen Konfrontation wird ein schweigendes Nebeneinander.
Die katechontische Zeichenhaftigkeit des Armen
Diese betont christozentrische Deutung der eschatologischen Stellung des Armen hat eine Kehrseite, die durchaus befremden kann. Denn der Arme kommt kaum als individuelles, mit eigenem Willen begabtes Wesen in den Blick. «Er wird zu einem eschatologischen Symbol, in dem Jesus sich selber erkennt.»12 Seine passive Zeichenhaftigkeit steht im Vordergrund. Das zeigt sich in der Erzählung dort, wo Peterson nicht von einer Absicht des Armen vor der Tür des Reichen zu verweilen, sprechen möchte, «… vielleicht würde es genügen zu sagen, daß es nun einmal so gewollt war.» Hier macht sich auf eigentümliche Weise der katechontische Zug in Petersons eschatologischem Denken bemerkbar. Da die Armen «eine notwendige Voraussetzung für das Kommen des Reiches Gottes sind»13, sind sie Teil des eschatologischen Geschehens und daher ist auch ihre Armut in gewisser Hinsicht von Gott gewollt.
Dies wirkt sich deutlich auf Petersons Urteil über eine Armenfürsorge aus, die die materielle und gesellschaftliche Situation des Armen verbessern will. In der Erzählung verweigert sich der Arme gegenüber dem Ansinnen einiger «Menschenfreunde», ihn in ein Heim zu bringen, «wo er nach einer gewissen Zeit der Erholung Arbeit vermittelt bekäme». Den «Versuch, durch eine Organisation der Arbeit sein Schicksal zu lindern» weist er ab, ausdrücklich heißt es von ihm, dass er nicht arbeitet. Schließlich wird die Frage laut: «Hatte er überhaupt je gearbeitet?» Peterson betrachtet alle Versuche, den Armen in Arbeit zu bringen mit tiefer Skepsis. Der protestantischen Kirche seiner Zeit wirft er gar vor, die Armen an die kommunistische Bewegung verloren zu haben, weil sie sich die kapitalistische oder sozialistische Sicht auf die Armut zu eigen gemacht habe. Die Kirche habe ihren Schatz dem Raub preisgegeben, als sie «in Folge des Verlustes des asketischen und eschatologischen Instinktes zur Glorifizierung der Arbeit und des Geldes in einer Weise fortschritt, daß sie sich am Ende um das brachte, was nun einmal durch Gott die Bürgschaft für die Nähe des Reiches Gottes geworden ist: ich meine die Armen.»14
Demgegenüber wollte Peterson eine streng theologische, eschatologisch und christozentrisch bestimmte Sicht auf den Armen wiedergewinnen:
«Wichtiger als alle soziale Fürsorge ist, dass wir die theologische Kategorie des Armen wieder entdecken, sie nach ihrem mystischen Gehalt in uns aufnehmen, und wenn wir dann sehend geworden sind, das tun, was uns zu tun befohlen ist. Nicht in jenem kläglichen Sinn eines sozialen Verantwortungsbewusstseins, mit dem eine – doch ohne Christus ohnehin verrottete – Gesellschaft ihr schlechtes Gewissen zu betäuben sucht, sondern so, dass aus der Vertiefung in die Mysterien unseres Glaubens uns der Blick dafür aufgetan wird, dass wir in unserem armen, darbenden und weinenden Bruder Christus sehen.»15
Die eschatologische Zeichenhaftigkeit des Armen ist für Peterson Gegenstand einer Mystik, die praktisch wird, indem sie in die Werke der Barmherzigkeit mündet. Diese Sicht werde anders als eine professionalisierte Armenfürsorge auch dem Armen selbst gerecht: «Wo aber die Wohlfahrtspflege herrscht, da herrscht auch die Unbarmherzigkeit. Nur wo Christus hinter dem Armen steht, da ist Barmherzigkeit.»16 Die Kirche gehe «in die Gefängnisse, Krankenhäuser und Irrenhäuser, nicht um diese Menschen der menschlichen Gesellschaft wieder zu schenken oder um ihnen zu helfen – wie töricht wäre das!, sondern um sich von ihnen helfen zu lassen, aus der Erinnerung heraus, dass diese Gefangenen, Kranken und Irren zu ihr gehören …»17. Die christliche Barmherzigkeit sei «fern von der Schamlosigkeit jener sozialen Hilfsbereitschaft, die den Armen stempeln lässt, ihm Wohlfahrtsmarken in die Hand drückt und in jeder humanen Geste sich doch nur über ihn erhebt, ja seiner Hilfsbedürftigkeit mit alledem nur spottet!»18
Petersons eschatologischer Blick hat eine große geistige Tiefe, der den auferstandenen Gekreuzigten «hinter dem Armen» sucht und zugleich dem Armen selbst gerecht werden will. Der Arme, der vor der Tür des Reichen liegt, setzt mehr frei als eine Kritik sozialer Missstände. In ihm ereignet sich konkret die eschatologische Krisis des Reichtums. Sie führt zum Aufruhr in der Welt des Reichen, während sie die Christen zur Barmherzigkeit drängt. Darin liegt zugleich eine Warnung an die Kirche vor Arrangements mit ökonomistischen Deutungen der Armut.
«…um Euch durch seine Armut reich zu machen»?
Trotz der Tiefe und Klarheit dieser Sicht lässt sich die Frage nicht unterdrücken, ob Peterson das Verhältnis des Christentums zur materiellen Not des Armen nicht zu einseitig versteht. Die reale Linderung von Hunger, Krankheit und Leid hat von Beginn an zur christlichen Caritas gehört und schließlich unter den Bedingungen der modernen Industriegesellschaft zu ganz neuen Zugängen zum Problem der Armut geführt. Die katholischen Bemühungen um eine sozialpolitische Antwort auf die Massenarmut des 19. Jahrhunderts etwa lassen sich kaum als fortschrittsgläubige und technokratische Versandung des eschatologischen Charakters der Kirche verstehen, sondern sind der Versuch, das Humanum gegen einen radikalen Kapitalismus zu verteidigen.
In Petersons Sicht auf die staatliche Armenfürsorge spiegelt sich eine Haltung, mit der er zeitlebens gerungen hat. Nicht selten überlagert eine pessimistische Sicht auf Welt, Geschichte und Natur des Menschen seine Versuche, das Erlösende des christlichen Glaubens positiv auszudrücken, anschaulich zu machen und geschichtlich wirksam werden zu lassen. Im Spätwerk, dem die Erzählung «Der Reiche und der Arme» zugehört, zeigt sich dieses Problem weniger an einer krisenhaften Offenbarungstheologie, wie sie sich etwa in seinen apokalyptischen Texten findet,19 sondern in einem Verständnis der eschatologischen Vollendung des Menschen, das am Wesen der Engel in den Chören des Himmels Maß nimmt.
Dieses Motiv klingt auch in der Erzählung an. Nur die Engel bemerken den Tod des Armen, dessen ganze Existenz sich «zwischen Tier und Engel» abspielt. Der Engel bildet für Peterson ab, was ein vollendetes Menschenleben sein kann. Der engelgleiche Mensch ist der, dessen «Kreatürlichkeit» in nicht mehr zu überbietender Weise gesteigert ist. Und dennoch bleibt der Engel nach Peterson gerade Ausdruck für die Distanz Gottes zum Menschen, für die weite Ferne, die das «Letzte» und das «Vorletzte» voneinander trennt. Peterson hat darauf gedrungen, diesen Abstand nicht als absolute Trennung zweier Sphären zu beschreiben, «sondern dadurch, daß man im Vorletzten zum Ausdruck bringt, daß man das Letzte hat …»20 Seine Deutung des Armen ist dafür ein Beispiel. «Der Arme, den Jesus sieht, liegt an der Grenze dieser zu einer anderen Welt.» 21 Er ist ein Sakrament der Negativität Gottes, das die geschöpfliche Natur des Menschen verwundet, indem es sie stellvertretend trifft, wo sie nach Reichtum strebt.
Die Dialektik der biblischen Aussagen über Hoheit und Niedrigkeit, Fülle und Leere, Stärke und Schwäche ist damit jedoch nur zu einer Seite hin ausgelotet. «Er, der reich war, wurde euretwegen arm, um euch durch seine Armut reich zu machen», heißt es bei Paulus über Christus (2 Kor 8, 9). Armut, Niedrigkeit und Schwäche münden in einen Reichtum, der sich von allem irdischen Reichtum unterscheidet und dennoch das Geschöpf Mensch zur Fülle führt. Was diese Fülle für den Armen bedeutet, vermochte Peterson nicht anschaulich zu machen. In der Erzählung hat der Arme nur die Möglichkeit «zwischen Tier und Engel als Armer vor der Tür des Reichen zu liegen und dort zu sterben.» Seine himmlische Gestalt ist stumm und entrückt. Dabei bietet die Vielfalt biblischer Bilder für die überquellende Fülle der himmlischen Vollendung reiche Ausdrucksmöglichkeiten.