Jona und des Meeres WellenZum problemgeschichtlichen Horizont und zum traditionsgeschichtlichen Hintergrund

Zusammenfassung / Summary

Auch der große Fisch in Jona 2 erweist sich im Horizont altorientalisch-biblischer Motivik als lebensfeindlich-maritimes Grenzgeschöpf. Er verkörpert textlich und traditionsgeschichtlich das lebensfeindliche Schöpfungschaos, das Israel politisch in der Aggression der mesopotamischen Imperien erfuhr. So wird die Schöpfungsdynamik aus Jona 1.2 auch für Jona 3.4 sprechend: Weder der Fisch, noch Ninive oder der zürnende Jona werden von Gott besiegt vernichtet, sondern in Anrede und Antwort transformiert.  

Considering the Ancient Near East and biblical tradition of live-threatening seamonsters as the first background (repertoire, W. Iser) of understanding the great fish in Jon 2:1,11 the fish embodies the notion of God’s creation as chaotic and ultimately dangerous69, which finds it’s equivalent in Israel’s political experiences with the Mesopotamian imperial powers. This connects creation in Jonah 1.2 with Ninive in chapter 3.4. Contrary to other Old Testament texts none of these forces of chaos and evil, neither fish nor city, nor the angry prophet, are going to be destroyed, God transforms them by his word. 

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