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Porträt Andreas Bieringer

Andreas Bieringer

Liturgiewissenschaftler

Foto: Christof Haake

Andreas Bieringer

Andreas Bieringer, geb. 1982, Dr. theol. habil., Studium der Theologie, Germanistik und Pädagogik in Salzburg und Wien; Professor für Liturgiewissenschaft, Hymnologie und christliche Kunst an der Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt a.M.

Bücher, Artikel, Lesungen, Meldungen

Das Stundengebet heute. Neue Zugänge zur Tagzeitenliturgie
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Andreas Bieringer, Alexander Zerfaß
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„Am Morgen hörst Du meine Stimme“. Festschrift für Dieter Böhler SJ
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Andreas Bieringer, Edwin Rodrigues, Ludger Schwienhorst-Schönberger
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"Verwandeln allein durch Erzählen" Peter Handke im Spannungsfeld von Theologie und Literaturwissenschaft
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Jan-Heiner Tück, Andreas Bieringer
Kartonierte Ausgabe
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Eine Homilie ist nicht schon deshalb gelungen, weil sie einen biblischen Text verständlich erklärt oder ein aktuelles Thema religiös kommentiert. Sie muss Schrift, Liturgie und Leben so aufeinander beziehen, dass ihr Zusammenhang für die Hörenden erkennbar wird.

COMMUNIO, Heft 4/2026, 337-340

Warum entzündet sich gerade an der Predigt so viel Kritik? Benediktiner Elmar Salmann spricht über die Spannung zwischen Liturgie und persönlichem Wort, über die Kunst, biblische Texte für heute aufzuschließen, und darüber, warum Predigen von Fremdheit, Mystagogie und der Fähigkeit lebt, Menschen zu Freunden des Lebens zu machen.

COMMUNIO, Heft 4/2026, 382-393

Die Liturgie ist über weite Strecken zum Schauplatz einer kirchenpolitischen Auseinandersetzung geworden, die Gläubige in verschiedene Lager teilt. Doch vielleicht wird bei all diesen Zuschreibungen und Labels etwas Entscheidendes übersehen. Eine Spurensuche zwischen eucharistischen Anbetungsformen und kontemplativem Gebet.

COMMUNIO, Heft 4/2025, 393-400

Ein Sakrament auf der Suche nach seiner Theologie: Die Firmung wurde in Geschichte und Gegenwart immer wieder neu interpretiert. Gerade in einer säkularer werdenden Welt steht ihre Bedeutung auf dem Prüfstand.

COMMUNIO, Heft 1/2025, 1-4

In einer außergewöhnlichen Zeremonie fand Papst Franziskus die richtigen Zeichen und Worte in einer bedrückenden Zeit.

Herder Korrespondenz, Heft 6/2020, 30-31

Peter Handke gehört zur Fraktion der „Ministranten“ in der deutschsprachigen Literatur, die nach dem Zweiten Weltkrieg in vormodernen Dorfkulturen katholisch sozialisiert wurden. Nun erhält er den Literaturnobelpreis.

Herder Korrespondenz, Heft 11/2019, 21-23

Drei Professoren der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt, Andreas Bieringer (Liturgie), Dieter Böhler (Altes Testament) und Thomas Meckel (Kirchenrecht) denken über die Probleme liturgischer Übersetzungen nach: Sie sollen das lateinische Original getreu wiedergeben und zugleich landessprachlich gut sein. Um die Absicht des Papstes, die Zuständigkeit dafür zu dezentralisieren, gab es jüngst heftige Konflikte.

Stimmen der Zeit, Heft 2/2018, 133-144

Seit in der katholischen Kirche kaum noch Latein gesprochen wird, führen Fragen der Übersetzung für den Gottesdienst immer wieder zum Streit. Nun hat Papst Franziskus die Zuständigkeiten in diesem Bereich neu ausbalanciert.

Herder Korrespondenz, Heft 1/2018, 31-34

Bis in die Sechzigerjahre war Katholiken die Feuerbestattung untersagt. Auch heute gilt die Beerdigung des Leichnams lehramtlich als bevorzugte Form. Gleichzeitig ist absehbar, dass die Erdbestattung in Westeuropa zur Ausnahme werden wird. Doch wie soll nach der Kremation mit der Asche der Verstorbenen umgegangen werden? Dieser Frage widmet sich eine Instruktion der römischen Glaubenskongregation.

Herder Korrespondenz, Heft 12/2016, 26-28

Der Roman „Die Erfindung der Roten Armee-Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Jahr 1969“ von Frank Witzel – im Oktober mit dem Deutschen Buchpreis 2015 ausgezeichnet – ist ein wahnwitziges Konglomerat, das voller katholischer Motive steckt.

Herder Korrespondenz, Heft 1/2016, 43-46

Der österreichische Schriftsteller Christoph Ransmayr veröffentlichte 2012 seinen "Atlas eines ängstlichen Mannes", in dem er seine Reiseerfahrungen aus vier Jahrzehnten verarbeitete. Andreas Bieringer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft der Universität Würzburg, macht auf die Nähe des Buches zu religiösen und metaphysischen Themen aufmerksam.

Stimmen der Zeit, Heft 11/2013, 769-780

Im letzten der sechs Pfingstfenster übersetzt Claire Tabouret das Sprachenwunder in eine Prozession: Frauen, Männer und Kinder bilden eine vielgestaltige Kirche in Bewegung und machen die katholische Weite sichtbar. Steht Tabourets Werk für eine Rückkehr der Sakralkunst unter neuen Vorzeichen? (Teil III/III)

Die Künstlerin Claire Tabouret stellt Maria ins Zentrum des Pfingstgeschehens – mit erhobenen Armen und Tränen in den Augen. Zwischen Sammlung und Öffnung, Verletzlichkeit und Stärke wird sie zur Gestalt einer Kirche, die den Geist empfängt. Eine Betrachtung der theologischen Bildsprache der umstrittenen Entwürfe. (Teil II/III)

Claire Tabourets Entwürfe für sechs neue Glasfenster im südlichen Seitenschiff von Notre-Dame haben eine heftige Debatte ausgelöst. Doch wer sie nur als zeitgeistiges Diversitätsprogramm oder als politischen Eingriff in das christliche Erbe der Kathedrale liest, übersieht ihre theologische Tiefe. Pfingsten wird hier nicht als abgeschlossene Szene gezeigt, sondern als liturgischer Weg. (Teil I/III)

Eindringlich lädt uns am Aschermittwoch ein archaisches Ritual ein, Buße zu tun – so wie die Bewohner von Ninive, die der Prophet Jona zur Umkehr aufruft.

Früher waren Kerzenweihe und Prozession zentrale Bestandteile des Festes. Mit gutem Grund: Sie erschließen die Liturgie als Begegnung.

Der Ruf "excita" zog sich als Leitmotiv durch die alte römische Liturgie der Adventszeit. Er machte deutlich: Wir retten uns nicht selbst. Das wäre eine wichtige Botschaft für unsere Zeit.

Liturgie als Raum für Sinnsuche: Papst Franziskus rückte die existenzielle Erfahrung in den Mittelpunkt des Gottesdienstes. Zwischen Schlichtheit und ästhetischer Tiefe suchte er nach Wegen, das Heilige erfahrbar zu machen – und stellte damit eine zentrale Frage neu: Wie kann Liturgie heute berühren?

Der Liturgiewissenschaftler Andreas Bieringer über die wechselhafte Geschichte und die schillernde Bedeutung der Firmung. Der Podcast zum aktuellen Heft von COMMUNIO.

Innerhalb des Kirchenjahres steht das Fest als Brücke zwischen dem Weihnachts- und Osterfestkreis. Es steht außerdem an der Schnittstelle zwischen Altem und Neuem Testament und lädt so dazu ein, die jüdischen Wurzeln der Liturgie neu zu entdecken.

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