Unterwegs sein zu Gott und zu sich selbst als touristisches und spirituelles BedürfnisSpirituelles Reisen

„Und es gehen die Menschen, zu bestaunen die Gipfel der Berge und die ungeheuren Fluten des Meeres und die weit dahin fließenden Ströme und den Saum des Ozeans und die Kreisbahnen der Gestirne, und haben nicht acht ihrer selbst.“

Fazit

Ob Jakobs-, Bonifatius-, Martinsoder Elisabethpfade – Pilgern bringt die Menschen des 21. Jahrhunderts in Mitteleuropa in Bewegung. Die säkularisierten Reisenden sind neben ihren globalisierten, mediatisierten und individualisierten Alltagswelten auf der Suche nach Sinn. In Freizeit und Urlaub sind sie dabei offener und interessierter. Damit entsteht neben der Gemeindekirche ein neuer spiritueller Wachstumsmarkt für Kirchen und Tourismus. Die Qualität der Reiseangebote muss sich jedoch in touristischer wie spiritueller Hinsicht an den wachsenden Ansprüchen der Reisenden orientieren, auch wenn die Gastgeberschaft wie beim Pilgern von scheinbarer Einfachheit geprägt ist.

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