Heft 9/2012Kinderkatechese

Inhalt

In eine Sackgasse ist die Glaubensweitergabe geraten. Nur in wenigen Familien scheint es zu gelingen, den eigenen Glauben erfolgreich an die eigenen Kinder weiterzugeben. Diese Situation ist letztlich das Abbild einer erschreckend materialistischen Gesellschaft. Tatsächlich dürfte in Deutschland mehr über die Frage nachgedacht werden, wie Geld von einer Generation an die nächste vererbt werden kann als über die Frage, wie die Werte und wie der Glaube weitergegeben wird. Doch Geld kann man bekanntlich nicht essen, und der Mensch lebt nun mal nicht vom Brot allein.

Im Schwerpunktthema dieses Monats gehen die Autoren der Frage nach, wie Glaubensweitergabe heute erfolgt und wie eine Katechese gelingen kann. Zu Beginn zahlreicher katechetischer Angebote in den Gemeinden wollen sie Anregungen geben, wie Glaubensweitergabe möglich ist. In der Rubrik „Im Blick“ reflektiert Joachim Eckart die Rolle des Pfarrgemeinderats, die sich der Ekklesiologie des Zweiten Vatikanischen Konzils verpflichtet weiß. Der Beitrag von Wilhelm Cursiefen lädt zum Nachdenken ein, wie ein befreiender Umgang mit eigener und fremder Schuld aussehen kann. 

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