Mysterium fidei – Feier des Geheimnisses und Praxis der VerheimlichungLiturgie angesichts der hochmittelalterlichen Arkandisziplin

Zusammenfassung / Summary

This article focuses on the complicated relation between the Christian celebration of the highest mysterium and the concealment that was practiced in faith and liturgy during the Middle Ages (so-called arcane discipline). Reflection on this relation is helpful to understand both the divine revelation and the ecclesiastical order for preaching on the one hand, and the measures to protect dogmatic positions and ritual proceedings on the other hand. This research not only shows the medieval concept of concealment to be anchored in the Christian Bible, it also demonstrates the widespread intentions of concealment and the catalogue of concrete measures used to protect the meanings, ideas, objects, and dynamic proceedings that took place in worship.

Der Artikel betrachtet das diffizile Verhältnis der christlichen Feier des höchsten Glaubensgeheimnisses und der im Mittelalter in Glaubenslehre und Liturgie praktizierten Verheimlichungsstrategien (sogenannte Arkandisziplin). Die Reflexion dieses Verhältnisses ist hilfreich, um sowohl die göttliche Offenbarung und kirchliche Gebetsordnung auf der einen als auch auf der anderen Seite die Maßnahmen zu verstehen, welche zum Schutz dogmatischer Positionen und ritueller Zeichenhandlungen ergriffen werden. Die Untersuchung erweist die mittelalterlichen Verheimlichungsstrategien – die Bandbreite und den Katalog von konkreten Maßnahmen, um Bedeutungen, Vorstellungen, Gegenstände und dynamische Vollzüge zu schützen, soweit sie in gottesdienstlichen Feiern im Gebrauch standen – als in der Bibel verankert.

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