Malen auf GipsHöhlenmalerei

Bereits in der Steinzeit haben die Menschen auf Höhlenwände gemalt und Bilder in Stein geritzt. Ähnliche Kunstwerke könnt Ihr ganz einfach auf Gipsplatten gestalten.

Malen auf Gips: Höhlenmalerei
© Dr. Hermann Krekeler

Das wird gebraucht:

  • leere Schuhkartons oder andere Pappschachteln
  • Gips
  • einen alten Plastikeimer, um den Gips anzurühren
  • Wasserfarben 
  • dicke Pinsel
  • Nagel

So wird's gemacht:

Stelle deinen Schuhkarton auf eine ebene Fläche. Bitte einen Erwachsenen um Mithilfe, um den Gips nach der Anleitung anzurühren. Gieße nun den Gips in den Karton, etwa drei Zentimeter hoch. Lass ihn trocknen, das dauert eine Weile. (Fasse den Karton beim Trocknen vorsichtig an. Du wirst merken, dass er warm wird!)

Malen auf Gips: Höhlenmalerei
Foto: Hermann Krekeler

Wenn der Gips ganz ausgehärtet ist, reiße die Schachtel vom Gips. Jetzt kannst du darauf malen. Nimm die gleichen Farbtöne wie die Höhlenmenschen: Rotbraun, Braun, Gelb, Ocker, Schwarz. 

Malen auf Gips: Höhlenmalerei
Foto: Hermann Krekeler

Du kannst die Gipsplatte auch ganz mit einer dunklen Farbe einstreichen und dann etwas mit einem Nagel einritzen, ein steinzeitliches Tier zum Beispiel. 

Hier siehst du ein Wollnashorn.

Malen auf Gips: Höhlenmalerei
Foto: Hermann Krekeler

Elterntipps:

  • Achten Sie darauf, dass kein Gipsstaub in die Augen gerät. 
  • Das Anrühren und Gießen des Gipses führen Sie wegen der Staubentwicklung am besten im Freien durch, ebenso wie das Ritzen.

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