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Über diese Ausgabe

Editorial

Lebenskunst

  • Plus S. 2

    Die Arbeit beginnenAlltagsspiritualität

    Aller Anfang ist schwer, sagt man. Aber wir erfahren auch: Anfangen, das ist immer wieder die Chance für Neues. Das gilt für Übergänge im Leben genauso wie für den Alltag. Jeden Tag kann man das erfahren, wenn man einmal darauf achtet.

  • Plus S. 3

    LebensfragenForum

    "Meine Eltern sind gestorben. Mein jüngerer Bruder scheint jetzt auf mich neidisch zu sein."
    Meine jüngste Tochter ist ständig unzufrieden. Sie möchte eine größere Wohnung, aber sie kann sie sich finanziell nicht leisten, weil sie in ihrem Beruf nicht so viel verdient."

  • Plus S. 4-5

    Wenn Kinder von zu Hause ausziehenLebenskrisen - Lebenschancen

    Dass Kinder „flügge“ werden und das familiäre „Nest“ verlassen, ist normal. Aber die damit verbundene Trennung ist oft schmerzhaft. Die Psychologie hat dafür sogar einen eigenen Begriff geprägt: Sie beschreibt mit dem „Empty- Nest-Syndrom“ eine Gefühlslage von Einsamkeit und Trauer, die sich nach dem Weggang der Kinder aus dem elterlichen Haus einstellen kann. Das kann krisenhafte Züge annehmen. Aber es liegt auch eine Chance darin.

Spiritualität

  • Plus S. 6-7

    PerspektivenwechselGeschichten aus den Weltreligionen

    In einer Zeit großer Nöte für Israel versenkte sich Rabbi Elimelech immer tiefer in seinen Gram. Da erschien ihm sein toter Lehrer, der große Maggid von Mesritsch. Rabbi Elimelech rief ihn an: „Warum schweigt Ihr zu solchen Nöten?“ Er antwortete: „Im Himmel sehen wir: Alles, was euch ein Übel dünkt, ist ein Werk der Gnade.“ (Martin Buber, Die Erzählungen der Chassidim 230)

  • Plus S. 11

    Gaben des GeistesBibel tiefer verstehen

    Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott. Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt, Weisheit mitzuteilen, dem andern durch den gleichen Geist die Gabe, Erkenntnis zu vermitteln, dem dritten im gleichen Geist Glaubenskraft, einem andern - immer in dem einen Geist - die Gabe, Krankheiten zu heilen, einem andern Wunderkräfte, einem andern prophetisches Reden, einem andern die Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden, wieder einem andern verschiedene Ar ten von Zungenrede, einem andern schließlich die Gabe, sie zu deuten. Das alles bewirkt ein und derselbe Geist; einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will. (1 Kor 12,4-11)

Interview

  • Plus S. 8-9

    Komm, Schöpfer GeistBegegnungen. Enoch Freiherr zu Guttenberg im Gespräch

    Er bezeichnet sich als Agnostiker und ist doch tief in der christlichen Tradition verwurzelt. Der Umweltschützer und Interpret vor allem geistlicher Musik gilt als „einer der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit“ (SZ). Im Gespräch mit Rudolf Walter denkt er darüber nach, was Geist vermag.

Autoren/-innen