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Über diese Ausgabe

Editorial

Lebenskunst

  • Plus S. 2-3

    Die Bügel-MeditationAlltagsspiritualität

    Für viele gehören Alltagsbeschäftigungen wie Bügeln zu den ungeliebten Tätigkeiten. Sie verbinden damit Stress und Langeweile, werden ungeduldig und genervt, wenn sie daran nur denken. Aber man kann auch eine ganz andere Erfahrung machen und sogar einen „Flow“ erleben. Was macht den Unterschied?

  • Plus S. 3

    LebensfragenForum

    "Ich habe meinem Mann immer den Rücken freigehalten, damit er in seinem Beruf weiterkommen und Karriere machen kann. Jetzt hat er mich nach 30 Jahren Ehe wegen einer jüngeren Frau verlassen."
    "Meine Frau ist vor vier Jahren an Krebs gestorben. Sie sagte mir vor ihrem Tod, ich solle nicht allein bleiben, sondern mir wieder eine Frau suchen. Ich habe jetzt tatsächlich eine wunderbare Frau gefunden und bin dankbar dafür. Aber ich ertappe mich dabei, wie ich meine jetzige Frau immer wieder mit meiner ersten Frau vergleiche."

  • Plus S. 4-5

    Wenn eine Beziehung endetLebenskrisen - Lebenschancen

    Immer wieder kommt es vor, dass zwei Menschen, die mit großer Liebe und Hoffnung einen gemeinsamen Weg begonnen haben, auf einmal erkennen, dass ihr Weg nicht weitergeht. Was kann in einer solchen Situation weiterführen?

Spiritualität

  • Plus S. 6-7

    Licht und FinsternisGeschichten aus den Weltreligionen

    Etliche Schüler kamen zu Rabbi Nachum von Tschernobil und klagten ihm unter Tränen, sie seien in Finsternis und Schwermut gefallen und könnten weder in der Lehre noch im Gebet das Haupt erheben. Der Zaddik sah die Beschaffenheit ihres Herzens und wie es sie in Wahrheit nach der Nähe des lebendigen Gottes verlangte. Er sprach zu ihnen: „Grämt euch nicht, meine lieben Söhne, um diesen Scheintod, der euch befallen hat! Denn alles, was in der Welt ist, ist auch im Menschen. Und wie am Tag des Neuen Jahrs das Leben aller Sterne abscheidet und sie in einen tiefen Schlaf sinken, darin sie sich stärken und daraus sie mit erneuter Kraft des Leuchtens erwachen, so muss der Mensch, der in Wahrheit sich Gott zu nähern begehrt, durch die Abscheidung des geistigen Lebens gehen. Und das Sinken geschieht um des Steigens willen. Wie geschrieben steht, dass Gott auf Adam einen Schlummer senkte, und er schlief ein, und draus ward, in Mann und Weib, der ganze Mensch.“ (Martin Buber, Chassidische Geschichten, 291)

  • Plus S. 10

    Eine gotische Kirche – gebaute MystikOrte der Gotteserfahrung

    Die Baumeister der Gotik haben die Kirchen in eine bis dahin nicht vorstellbare Höhe wachsen lassen und im Irdischen bereits die Transzendenz erfahren lassen: „Sursum corda. Empor die Herzen“ – das ist das Grundgefühl, dem sie in ihrer Architektur Ausdruck verleihen. Ich selber setze mich gerne in eine gotische Kirche. Und ich erfahre dabei: Das festigt meinen Glauben auf eine ganz besondere Art.

  • Plus S. 11

    Gott suchenBibel tiefer verstehen

    Gott hat aus dem EINEN das ganze Menschengeschlecht erschaffen, damit es die ganze Erde bewohne. Er hat für sie bestimmte Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnsitze festgesetzt. Sie sollten Gott suchen, ob sie ihn ertasten und finden könnten; denn keinem von uns ist er fern. Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: Wir sind von seiner Art. Da wir also von Gottes Art sind, dürfen wir nicht meinen, das Göttliche sei wie ein goldenes oder silbernes oder steinernes Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung. Gott, der über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen hat, lässt jetzt den Menschen verkünden, dass überall alle umkehren sollen. Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird, durch einen Mann, den er dazu bestimmt und vor allen Menschen dadurch ausgewiesen hat, dass er ihn von den Toten auferweckte. (Apg 17,26-31)

Interview

Autoren/-innen