Über diese Ausgabe

Editorial

Lebenskunst

  • Plus S. 1-2

    Labyrinth – Weg zur MitteAlltagsspiritualität

    Berühmt ist das Labyrinth in der Kathedrale von Chartres. Aber schon in vorgeschichtlicher Zeit und dann vor allem in der ägyptischen und griechisch-römischen Kultur bis hinein ins Mittelalter und die Neuzeit kennen wir diese rätselhaften Muster: Es ist ein Weg durch zahlreiche Wendungen, die hin- und hergehen. Wenn man denkt, man wäre am Ziel, geht es noch einmal nach außen, und dann erst gelangt man in der Mitte.

  • Plus S. 3

    LebensfragenForum

    "Ich bin in meinem Beruf nicht zufrieden. Ich habe den Eindruck, dass ich mich da in ein mir fremdes System hineinbegeben habe."
    "Ich habe gelesen, dass C.G. Jung von der „Weisheit der Seele“ spricht, die weiß, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Doch was kann ich Menschen sagen, die an dieser Weisheit der Seele zweifeln oder die sie leugnen?"

  • Plus S. 4-5

    Sorge, Fürsorge und VorsorgeEmotionen

    Der Philosoph Martin Heidegger hat den Menschen definiert als einen, der sich sorgt. Das Dasein ist demnach Sorge. In der Welt sein heißt: sich um sich und seine Existenz sorgen. Wir können der Sorge nicht entgehen. Die Frage ist, wie wir sie verwandeln können.

Spiritualität

  • Plus S. 6-7

    Fürsorge heilt

    Ein Bruder begab sich zu einem Alten, einem Durchschauer (dioratikos), bat ihn und sprach: „Bete für mich, Vater, denn ich bin schwach.“ Und es antwortete der Alte und sagte dem Bruder: „Einmal sagte einer von den Heiligen: Wer Öl in seine Hand gießt, um einen Schwachen zu salben, hat als erster teil an der Fettigkeit des Öles: So hat auch der, der für einen Bruder betet, um jenem zu nützen, selbst teil am Nutzen wegen des Vorsatzes der Liebe. Beten wir nun füreinander, mein Bruder, damit wir geheilt werden. Denn dazu mahnt auch der Apostel, wenn er spricht: Betet für einander, damit ihr geheilt werdet.“ (Jak 5,16) N 635

  • Plus S. 11

    Vorbehaltlos vertrauenBibel tiefer verstehen

    Jesus blickte auf und sah, wie die Reichen ihre Gaben in den Opferkasten legten. Dabei sah er auch eine arme Witwe, die zwei kleine Münzen hineinwarf. Da sagte er: Wahrhaftig, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr hineingeworfen als alle anderen. Denn sie alle haben nur etwas von ihrem Überfluss geopfert; diese Frau aber, die kaum das Nötigste zum Leben hat, sie hat ihren ganzen Lebensunterhalt hergegeben. (Lk 21,1-4)

Interview

  • Plus S. 8-9

    Aufhören und anfangenBegegnungen. Karlheinz Geißler im Gespräch

    Ein Jahr geht zu Ende, ein neues beginnt. Anfang und Ende hängen aneinander. Gelegenheit, über Zeit nachzudenken. Rudolf Walter fragt den bekannten Zeitforscher Karlheinz Geißler im Gespräch nach der Kunst des Aufhörens und des neu Anfangens.

Autoren/-innen