Jenseits ökonomischer VerrechenbarkeitSozialethische Überlegungen zu (Bürger-)Stiftungen

Zusammenfassung

Steuersparmodell? Königsweg bei knappen Kassen? Sinnvolle Geldanlage für die Generation der Erben? Oder nachhaltige Finanzierung wichtiger bürgerschaftlicher Arbeit? Stiftungen haben wahrscheinlich von all dem Genannten etwas – und noch viel mehr. Jedenfalls wecken sie Interesse. Das Stiftungswesen hat in der bundesrepublikanischen Gesellschaft speziell seit dem letzten Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts wachsende Aufmerksamkeit erfahren, gleichwohl es bereits eine viel längere Tradition in unserer Kultur hat. Stiftungen gelten heute als »unverzichtbares Element aktiver Bürgergesellschaften und (werden als) Bestandteil des Fundaments der demokratischen Ordnung« gewürdigt, denen wachsende »Bedeutung für die Lösung gesellschaftlicher Probleme«1 zukommt. In den folgenden Überlegungen sollen nun zunächst die Motive für Stiftungen kurz skizziert und dann sozialethisch-normative Aspekte beleuchtet werden.

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