Anzeige: Warum ich an Gott glaube von Gerhard Lohfink
Anzeiger für die Seelsorge 7-8/2024

Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Plus S. 5-8

    Chancen und Grenzen kirchlicher Präsenz im TourismusZwischen Kultur und Spiritualität

    Kirchen und Tourismus haben viele Schnittstellen: Das Pilgern boomt, Citykirchen und Bergkapellen laden zum Verweilen ein, Kathedralen und Klöster gehören zu den Hauptattraktionen des Kulturtourismus. In Urlaub und Freizeit nehmen sich viele Menschen nicht nur Zeit für Bildung, sondern auch für Sinnfragen und Spiritualität. Offenbar sind das Bereiche, in denen sie den Kirchen nach wie vor eine hohe Kompetenz zuschreiben. Der einführende Beitrag zu diesem Themenheft sieht sowohl im Kulturtourismus wie auch im Spirituellen Tourismus Chancen für kirchliche Präsenz, weist aber auch auf deren Grenzen hin.

  • Plus S. 10-15

    Über Höhen und Tiefen zu sich und zu Gott findenBerge als Sehnsuchtsort

    Ich erinnere mich gern an die gemeinsamen Sommerausflüge mit meinen Eltern in die Berge. Das Schwitzen beim Wandern, das Tragen von Rucksäcken, das Rennen mit den Geschwistern um die Wette – es waren schöne, vielfältige und aktive Tage. Das Erleben von Abenteuern, das Rumkraxeln an den Felsen und der Esel vor der Hütte sind mir wertvolle Erinnerungen an diese Zeit.

  • Plus S. 16-21

    Von Urlaubstrends, Neo-Ökologie und TourismuspastoralGott macht Urlaub

    Jahr für Jahr verlieren die Kirchen in Deutschland viele hundert Mitglieder. Das beunruhigt nicht nur die Kirchenleitungen, sondern zunehmend auch den Staat, hat Kirche in den vergangenen Jahrzehnten doch als „sozialer Kit“ fungiert, ein gemeinschaftliches Miteinander gefördert und Menschen zu einem sinnerfüllten und gelingenden Leben verholfen. Auch wenn der Mitgliederschwund nicht einfach aufgehalten werden kann, lohnt es sich doch, Kirche mehr von den Menschen her zu denken, ihnen dort zu begegnen, wo sie sich in ihrem Alltag und in ihrer Freizeit aufhalten.

  • Plus S. 22-25

    Die Velowegkirchen entlang der Schweizer HerzrouteMit dem E-Bike zwischen Himmel und Erde

    „Gott fährt Fahrrad“ unter diesem Titel beschrieb der niederländische Schriftsteller Maarten t’Hart in seinem berühmten Roman eine Vater-Kind-Beziehung. Vielleicht noch bekannter sind die Schilderungen gemeinsamer Velofahrten und Begegnungen mit Gott auf dem Fahrrad von Hanns-Dieter Hüsch. Dass diese immer wieder in Dinslaken stattfinden, stellt ein kleines Rätsel dar: Kommt Gott etwa nicht vorwärts auf seinem Velo?

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 32-36

    Mit dem CHURCHBIKE unterwegs zu den MenschenKirche auf die Straße bringen

    Kirche ist unbeweglich, schwerfällig, träge und immer ihrer Zeit hinterher? So denken viele. Und so erfahren es viele. Dass das so aber nicht sein muss, beweist dieses neue Tool des Zentrums für angewandte Pastoralforschung in Bochum. Mit dem CHURCHBIKE wollen sie beweisen: Kirche kann auch anders sein: agil, beweglich, dynamisch und auf der Höhe der Zeit. Ein begleitendes Toolbook bietet einen idealen Einstieg in das Thema „mobile Pastoral“, stellt weitere kreative Projekte aus diesem Bereich vor und präsentiert das CHURCHBIKE in seinen sechs unterschiedlichen Varianten.

  • Plus S. 37-41

    Vom Scheitern kirchlicher GlaubensweitergabeAbbruch der Korrelation?!

    Kirche befindet sich in einer Zwickmühle. Die kirchliche Tradition ist reich an Schätzen, die es wiederzuentdecken gilt. Vielerorts bemüht man sich unter der Annahme, dass Erfahrungen, die Menschen aus säkularen Kontexten in kirchliche Räume mitbringen, Orte der Offenbarung Gottes sind, um diese miteinander ins Gespräch zu bringen. Gleichzeitig steht Kirche mit Blick auf die Verkündigung ihrer Botschaft(en) unter enormen Druck angesichts von binnenkirchlichen Diskrepanzen und Anfragen von außen. Sowohl bei hauptamtlichen Mitarbeitenden als auch bei ehrenamtlich engagierten Gläubigen entsteht mitunter Frustration, da Angebote kaum noch angenommen werden.

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