Stattdessen: Pfingsten wagen – Vielsprachigkeit zulassenInklusion ist keine Barmherzigkeit

Am 24. Februar 2009 wurde in Deutschland die UN-Konvention für Menschen mit Behinderung in Kraft gesetzt. Seitdem ist die Vokabel Inklusion in aller Munde. Inklusion fordert von Politik und Gesellschaft, Menschen mit Behinderung an allen sozialen Prozessen gleichberechtigt teilhaben zulassen. Damit stehen wir gesellschaftlich vor Herausforderungen in Sprechen, Denken und Handeln. Ein Mensch mit Behinderung soll nicht mehr integriert und damit an ein bestehendes System angepasst werden, sondern das System muss sich ändern, damit es allen die Möglichkeit der Mitwirkung und Entfaltung bietet. In diesem Artikel wird Einblick in die Arbeit der Katholischen Gehörlosengemeinde im Bistum Trier (KGG) gegeben.

Fazit

Inklusion braucht Veränderung im Sprechen, Denken und Handeln mit allen gesellschaftlichen Gruppen. Dabei muss im Kommunizieren eine Form gefunden werden, Behinderung nicht als Defekt zu verstehen, während das Um-Denken die Identität und Biographie des Anderen im Blick haben muss, um darin eine Begabung zu sehen. Das Handeln fasst die Veränderung von Sprechen und Denken zu einer Praxis der Vielfalt, die aus Vielsprachigkeit der Lebenszeugnisse besteht und so eine Bereicherung in der Kirchenentwicklung in Liturgie, Zeugnis und Diakonie durch Teilhabe und Teilgabe ermöglicht.

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