Heft 2/2014Gesundende Seelsorge

Inhalt

Die Freude steht im Zentrum der programmatischen Exhortatio „Evangelii gaudium“, die Franziskus ein halbes Jahr nach Beginn seines Pontifikats veröffentlichte. Welch ein schöner Gedanke, dass Seelsorger Multiplikatoren der Freude sein dürfen. Damit dies gelingt, müssten Priester, Pastoral- und Gemeindereferent/innen aber selbst erst von einem Gefühl der Freude erfüllt sein, das dann auf andere ausstrahlen kann. Doch manchem Seelsorger ist, wenn er ehrlich zu sich selbst ist, ganz anders zumute - die Freude ist ihm irgendwo im Lauf eines aufreibenden Berufslebens abhanden gekommen. Umso wichtiger, dass Papst Franziskus an die Bedeutung der Freude erinnert. 

„Gesundende Seelsorge“ lautet deshalb das Schwerpunktthema dieses Heftes. Wunibald Müller weist auf die Bedeutung einer lebendigen Spiritualität hin, Wolfgang Weig geht auf Gefährdungen in der Seelsorge ein und zeigt Auswege in scheinbar ausweglosen Situationen auf. Peter Eisenack ermutigt in seinem Beitrag zu einer behutsamen Prophylaxe, damit Seelsorger nicht über ihre eigenen Kräfte hinaus leben. Und Christiane Bundschuh-Schramm ergänzt das Schwerpunktthema mit ihren Ausführungen zu einer spirituellen Pastoral.