Heft 1/2014Pastorale Planung

Inhalt

Das Phänomen der „Arbeitsverdichtung“ macht auch vor der Seelsorge keinen Halt. Immer mehr Aufgaben müssen von immer weniger Seelsorgern wahrgenommen werden. Umso wichtiger ist es, dass pastorale Tätigkeiten zu Beginn des dritten Jahrtausends sorgfältig geplant werden. Damit sollen vor allem zwei Gefahren gebannt werden: Zum einen sollen die einzelnen Seelsorger davor geschützt werden, sich in der Vielzahl der pastoralen Aufgaben zu verlieren und dabei zum Spielball der Anforderungen zu werden. Zum anderen soll die Pastoral so gestaltet werden, dass der Glaube und das Bekenntnis zu Christus im Zentrum aller pastoraler Aktivitäten stehen. Planung soll dabei nicht einengen, sondern gerade die Rahmenbedingungen schaffen, in denen sich die Seelsorger frei entfalten können. Die Schwerpunktbeiträge dieses Heftes gehen auf die Notwendigkeit pastoraler Planung ein und zeigen auf, wie diese gestaltet werden kann. Auf ein christozentrisches Verständnis von Pastoral geht Egon Spiegel in der Rubrik „Im Blick“ in seinem Beitrag „Pastoral als Beziehungshandeln“ ein. Dabei führt er aus, inwiefern dieses Beziehungshandeln ein besonderer Ausdruck der Epiphanie Gottes ist.