Heft 11/2013Sterbebegleitung

Inhalt

Abgeschoben wird der Tod aus der Gesellschaft und in die Ecke des Tabus verbannt, damit die Endlichkeit des Menschen, die in einer grenzenlos-entgrenzten Erlebnisgesellschaft stört, aus den Augen und aus dem Sinn der Menschen gerät. Leidtragende dieser Verdrängung von Tod und Sterben sind die Sterbenden selbst, die ebenfalls weggedrängt werden, weil sie mit ihrer Existenz daran erinnern, dass alles Leben einmal enden wird. 

Die Schwerpunktbeiträge in diesem Heft widmen sich der Frage, wie Räume für ein menschenwürdiges Sterben geöffnet werden können: Getragen von einer christlichen Eschatologie, auf die Ottmar Fuchs in seinem Beitrag „Überströmende Liebe schenkt unerschöpfliches Leben“ eingeht. 

Eine traurige Nachricht erreichte uns, als dieses Heft in Vorbereitung war: Am 24. September verstarb Prof. Dr. Karl Schlemmer, der den Anzeiger für die Seelsorge über 18 Jahre lang als Schriftleiter engagiert betreute und sich große Verdienste nicht nur um diese Zeitschrift erworben hat. Die Redaktion wird Karl Schlemmer als einzigartige Persönlichkeit mit herausragender fachlicher und menschlicher Kompetenz in dankbarer Erinnerung halten. In einem der nächsten Hefte wird ein ausführlicher Nachruf auf Karl Schlemmer erscheinen. 

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