Heft 2/2011Erwachsenenkatechese

Inhalt

Von einer „Verdunstung des Glaubens" in der postmodernen Gesellschaft wird gesprochen. Scheinbar droht der Glaube sich in unseren Tagen oftmals aufzulösen. Und tatsächlich ist der Glaube nicht ein unzerstörbares Gut, sondern darauf angewiesen, dass er regelmäßig gepflegt wird. Natürlich ist Glaubenspflege zunächst die Aufgabe jedes einzelnen Christen. Aber was bietet die Kirche an, um den Glauben vor dem Verdunsten zu bewahren? Und was wird unternommen, um den Grundwasserspiegel des Glaubens in der Gesellschaft insgesamt zu heben? 

Katechese beschränkt sich allzu oft noch auf die Sakramentenkatechese und richtet sich dabei ausschließlich an Kinder und Jugendliche. Doch alle, die in der Seelsorge tätig sind, wissen, dass dies nicht ausreicht, um den Glauben ein Leben lang vor dem Austrocknen zu bewahren. Das Schwerpunktthema des Anzeiger für die Seelsorge geht in diesem Monat der Frage nach, welche Ansätze einer Erwachsenenkatechese die Seelsorge bereichern können. Sie fokussieren dabei in der Regel die Christen, die in einer mehr oder weniger engen Beziehung zur Gemeinde stehen. Der Blick auf diese Menschen dürfte mit Blick auf die Möglichkeiten einer Gemeinde realistisch sein. 

In der Rubrik „Im Blick" stellt Paulus Terwitte den Ansatz einer missionarischen Pastoral vor, der von einem Austausch als belebendes Element der Gemeindepastoral ausgeht. Peter Neysters gibt Anregungen zum Valentinstag.