Heft 1/2011Diakonische Pastoral

Inhalt

Als Benedikt XVI. seine erste Enzyklika veröffentlichte, stießen seine Ausführungen zu „Deus caritas est" weltweit auf ein positives Echo. Programmatisch hatte der Papst das erste Lehrschreiben seines Pontifikats gerade über die Liebe verfasst: In der Enzyklika entfaltet er, dass Gott die Menschen zu allen Zeiten liebt und dass die Liebe der Menschen die Antwort auf diese ursprüngliche Gotteserfahrung ist. Der Papst betont dabei, dass „die Fürsorgetätigkeit für die Armen und Leidenden gemäß den in der Apostelgeschichte entwickelten Prinzipien christlichen Lebens auch vorher schon und von Anfang an ganz wesentlich zur Kirche von Rom" gehörten. Eine Kirche, die sich auf ihre traditionellen Fundamente besinnt, wird sich deshalb stets als diakonische Kirche verstehen. 

Das Schwerpunktthema dieses Heftes geht auf eine Diakonische Pastoral ein, die sich diesem Anspruch an das Handeln einer christusbezogenen Kirche verpflichtet weiß. 

In der Rubrik „Im Blick" lädt Elisabeth Hurth zu einem Nachdenken über den Umgang mit der Zeit ein. In der neuen Rubrik „Seelsorge in Fülle" geht der bekannte Theologe und erfahrene Begleiter Wunibald Müller darauf ein, wie Seelsorger angesichts der wachsenden Herausforderungen im Einklang mit ihrer Seele bleiben können.