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September 2026

August 2026

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    1800 Befunde entlang der B169: Neue Erkenntnisse zur frühen Besiedlung in Nordsachsen

    1800 Befunde entlang der B169: Neue Erkenntnisse zur frühen Besiedlung in Nordsachsen

    Mehr als 1.800 archäologische Befunde entlang der künftigen Trasse der B169 zeichnen ein detailliertes Bild der Besiedlungsgeschichte zwischen Riesa und Salbitz. Besonders bronzezeitliche Siedlungsreste sowie überraschende jungsteinzeitliche Brandgräber liefern neue Erkenntnisse über das Leben in der Region vor mehreren Jahrtausenden.

  • 11.000 Jahre alte Skulptur aus Karahantepe zeigt Mensch auf Leopard
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    11.000 Jahre alte Skulptur aus Karahantepe zeigt Mensch auf Leopard

    Eine rund 11.000 Jahre alte Skulptur aus Karahantepe zeigt einen Menschen auf dem Rücken eines Leoparden. Der außergewöhnliche Fund wurde an seinem ursprünglichen Aufstellungsort entdeckt und gilt aufgrund seiner einzigartigen Gestaltung als bislang beispiellos.

  • Mittelalterliche Wüstung bei Halberstadt gibt Einblicke in die Entwicklung einer Siedlung
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    Mittelalterliche Wüstung bei Halberstadt gibt Einblicke in die Entwicklung einer Siedlung

    Archäologische Ausgrabungen im Osten von Halberstadt haben die Überreste einer mittelalterlichen Wüstung freigelegt. Die Untersuchungen dokumentieren die Entwicklung und Erweiterung einer über längere Zeit bewohnten Siedlung mit Grubenhäusern, Brunnen und klar erkennbarer Parzellenstruktur. Gleichzeitig geben die ungewöhnlich wenigen Funde Rätsel auf und werfen neue Fragen zum Ende der vermutlich als „Kühlingen“ bekannten Ortschaft auf.

  • Älter als Stonehenge: 6.500 Jahre altes Heiligtum im tschechischen Chleby offenbart prähistorisches Himmelswissen
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    Älter als Stonehenge: 6.500 Jahre altes Heiligtum im tschechischen Chleby offenbart prähistorisches Himmelswissen

    Eine rund 6.500 Jahre alte Kreisanlage bei Chleby in Tschechien zählt zu den ältesten bekannten Monumentalbauten Mitteleuropas. Neue Forschungen zeigen laut der beteiligten Wissenschaftler, dass ihre Architektur gezielt auf Sonnen- und Mondzyklen ausgerichtet war und sie damit bereits mehr als tausend Jahre vor Stonehenge als astronomisch und rituell bedeutendes Zentrum diente.

  • Bedrohte Schätze unter Wasser: Archäologische Zeugnisse im Bodensee und oberschwäbischen Seen
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    Bedrohte Schätze unter Wasser: Archäologische Zeugnisse im Bodensee und oberschwäbischen Seen

    Zum Internationalen Tag des Kulturerbes unter Wasser weist das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg auf die außergewöhnliche Bedeutung archäologischer Fundstätten in Seen, Flüssen und Mooren hin. Aktuelle Forschungsprojekte im Bodensee liefern neue Erkenntnisse zu bislang kaum erfassten Schiffs- und Flugzeugwracks, während Klimawandel, Niedrigwasser und menschliche Eingriffe zahlreiche Denkmäler zunehmend bedrohen.

  • Qurayyahs Keramik und die Anfänge von Markenbildung in der Bronzezeit
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    Qurayyahs Keramik und die Anfänge von Markenbildung in der Bronzezeit

    Bereits vor 3.200 Jahren existierten offenbar markenähnliche Produkte. Eine internationale Studie zur zweifarbig bemalten Keramik aus der Oase Qurayyah im Nordwesten Arabiens zeigt, dass die Gefäße über eine klare Identität verfügten, weit gehandelt wurden und einen hohen Wiedererkennungswert besaßen. Zudem gelang erstmals der Nachweis, dass Qurayyah das Ursprungszentrum dieser Keramiktradition war.

  • Von der Eisenzeit bis zur Spätantike: Grabungen bei Mühlberg offenbaren langjährige Besiedlung
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    Von der Eisenzeit bis zur Spätantike: Grabungen bei Mühlberg offenbaren langjährige Besiedlung

    Die archäologischen Ausgrabungen in Mühlberg bei Gotha belegen eine außergewöhnlich lange Besiedlungsgeschichte von der jüngeren Vorrömischen Eisenzeit bis in die jüngere Römische Kaiserzeit. Zahlreiche Funde, darunter römische Münzen, Fibeln, Terra Sigillata und ein Glasarmring, weisen auf überregionale Verbindungen hin und machen den Fundplatz zu einer bedeutenden Quelle für die Erforschung Mitteldeutschlands.

  • Tell Abu Saifi: Neue Grabungsfunde präzisieren die Geschichte einer Grenzfestung am Horusweg: Bedeutender Fundplatz an Ägyptens Ostgrenze
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    Tell Abu Saifi: Neue Grabungsfunde präzisieren die Geschichte einer Grenzfestung am HoruswegBedeutender Fundplatz an Ägyptens Ostgrenze

    Neue Ausgrabungen in Tell Abu Saifi im Osten Ägyptens liefern wichtige Erkenntnisse zur militärischen, religiösen und wirtschaftlichen Nutzung eines zentralen Standorts entlang der historischen Horus-Militärstraße. Die freigelegten Bauwerke, Straßen und Inschriften stärken zudem die Hypothese, dass die Stätte mit der in altägyptischen Quellen erwähnten Stadt Mesen identisch sein könnte.

  • Mesolithische Seefahrer: Malta war Teil eines weitreichenden Netzwerks im Mittelmeer
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    Mesolithische Seefahrer: Malta war Teil eines weitreichenden Netzwerks im Mittelmeer

    Neue archäologische und modellbasierte Untersuchungen zeigen, dass Malta bereits im Mesolithikum über mindestens 1.000 Jahre hinweg von Jägern und Sammlern bewohnt war. Da die Inseln allein keine ausreichend große Population dauerhaft ernähren konnten, deuten die Ergebnisse auf regelmäßige Seereisen und ein bislang unbekanntes maritimes Netzwerk hin.