Aktuell

Oktober 2026

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    Posa im Mittelalter: Neue Befunde zu Burg, Bischofspfalz und Kloster

    Posa im Mittelalter: Neue Befunde zu Burg, Bischofspfalz und Kloster

    Auf dem Posaer Berg bei Zeitz untersuchen Archäologen eine mehr als acht Hektar große Befestigungsanlage aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Neue Befunde könnten zu einem Turm der frühen Burg gehört haben. Zugleich zeigen ein bislang unbekannter Klosterhof, Warmluftheizungen und eine seltene tönerne Wasserleitung, dass sich das mittelalterliche Kloster weiter nach Süden erstreckte als bisher angenommen.

  • Gallische Befestigung in Paris entdeckt: Ist sie Teil des antiken Lutetia?
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    Gallische Befestigung in Paris entdeckt: Ist sie Teil des antiken Lutetia?

    Unter dem Hôtel-Dieu auf der Île de la Cité in Paris haben Archäologen eine rund 20 Meter lange gallische Befestigung mit Brandspuren entdeckt. Sie könnte zum Oppidum der Parisii gehört haben, das Julius Caesar erwähnt. Ob die Anlage tatsächlich mit dem Lutetia seiner Berichte zusammenhängt, müssen weitere Untersuchungen klären.

September 2026

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    Arendsee: Seltene Holzfunde aus der Mittelsteinzeit in 20 Metern Tiefe entdeckt

    Arendsee: Seltene Holzfunde aus der Mittelsteinzeit in 20 Metern Tiefe entdeckt

    Im Arendsee in Sachsen-Anhalt haben Unterwasserarchäologen bis zu 10.500 Jahre alte bearbeitete Hölzer geborgen. Ein Pfahl mit Fällspuren und mehrere Spaltbretter könnten zu mittelsteinzeitlichen Konstruktionen gehört haben. Ob es sich um Reste von Hütten oder bislang unbekannte Holzbauten handelt, sollen weitere Untersuchungen klären.

  • 2.000 Jahre alter Hof in Bielefeld-Stieghorst entdeckt
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    2.000 Jahre alter Hof in Bielefeld-Stieghorst entdeckt

    In Bielefeld-Stieghorst haben Archäologen Teile eines mehr als 2.000 Jahre alten Hofes freigelegt. Pfostenspuren eines rund 20 Meter langen Haupthauses, mehrere Nebengebäude und Keramikscherben datieren die Anlage in das 3. bis 1. Jahrhundert v. Chr. Eine Feuersteinpfeilspitze weist zudem darauf hin, dass sich bereits vor rund 4.000 Jahren Menschen an diesem Ort aufhielten.

  • Neue Funde am Limes: Tempel und Weihesteine im Vicus der Kapersburg im Taunus
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    Neue Funde am Limes: Tempel und Weihesteine im Vicus der Kapersburg im Taunus

    Im Lagerdorf des Römerkastells Kapersburg haben Archäologen einen römischen Tempel entdeckt, der dem Kriegsgott Mars geweiht war. Zwei Weihesteine, eine Victoria-Statuette und weitere Funde ergänzen den Befund. Eine spätantike Fibel und handgemachte Keramik könnten zudem auf eine Nutzung des Areals nach dem Ende des Limes hindeuten.

  • Bislang unbekannte römische Stadt am Donaulimes entdeckt: Handelt es sich um Claudivium?
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    Bislang unbekannte römische Stadt am Donaulimes entdeckt: Handelt es sich um Claudivium?

    In Niederösterreich haben Forscher die Überreste einer bislang unbekannten römischen Stadt nachgewiesen. Geophysikalische Messungen zeigen ein 25 bis 30 Hektar großes, planmäßig angelegtes Stadtgebiet mit Straßennetz und Amphitheater. Koordinaten des antiken Geografen Claudius Ptolemäus sprechen nach Ansicht der Forscher dafür, dass es sich um das bislang nicht lokalisierte Claudivium handeln könnte.

  • Mittelalterliche Warmluftheizung in Basler Kloster nahezu vollständig erhalten
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    Mittelalterliche Warmluftheizung in Basler Kloster nahezu vollständig erhalten

    Im ehemaligen Kloster Gnadental in Basel haben Archäologen eine nahezu vollständig erhaltene mittelalterliche Warmluftheizung freigelegt. Die vermutlich im 13. oder 14. Jahrhundert errichtete Anlage könnte einst das Refektorium beheizt haben. Aufgrund ihres außergewöhnlichen Erhaltungszustands gilt sie in der Schweiz als einzigartig und zählt auch europaweit zu den bedeutendsten bekannten Beispielen dieses Heizungstyps.

  • Archäologen korrigieren bisheriges Bild der jungsteinzeitlichen Siedlung Opovo in Serbien
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    Archäologen korrigieren bisheriges Bild der jungsteinzeitlichen Siedlung Opovo in Serbien

    Die jungsteinzeitliche Siedlung Opovo im heutigen Serbien war deutlich größer und dichter besiedelt als bislang angenommen. Neue Untersuchungen weisen eine Fläche von mehr als neun Hektar und bis zu 220 Hausstrukturen nach. Analysen der Hausgrößen und mehrerer Umfassungsgräben liefern zudem Anhaltspunkte für die soziale Organisation der Gemeinschaft.

  • Hattuscha: Keilschriftfragment wird dem Kadesch-Vertrag zugeordnet
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    Hattuscha: Keilschriftfragment wird dem Kadesch-Vertrag zugeordnet

    Ein in Hattuscha gefundenes Keilschriftfragment wird einer akkadischen Abschrift des Friedensvertrags von Kadesch zugeordnet. Hattuscha war vom späten 17. bis zum Anfang des 12. Jahrhunderts v. Chr. Hauptstadt des Hethiterreiches. Die erhaltenen Textstellen sollen zu Passagen gehören, die den Umgang mit Menschen regelten, die aus Ägypten oder dem Hethiterreich flohen und im jeweils anderen Reich Zuflucht suchten.

  • Nachuntersuchungen ordnen Münzfunde bei Singen einem geschlossenen Depotfund der Keltenzeit zu
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    Nachuntersuchungen ordnen Münzfunde bei Singen einem geschlossenen Depotfund der Keltenzeit zu

    Bereits 2025 wurden bei Ausgrabungen am Singer Berg bei Singen mehrere keltische Münzen entdeckt. Nachuntersuchungen im Jahr 2026 zeigten nun, dass sie zu einem geschlossenen Schatzfund mit insgesamt elf Quinaren aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. gehören. Nach Angaben des Thüringer Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie handelt es sich um den umfangreichsten Fund dieser Zeitstellung in Thüringen.