Gott? Anthropo-Theologie

Zusammenfassung / Summary

In speaking about man we need to turn our eyes towards God. While owing his existence to God, like everything else, man knows himself to be God’s counterpart, his “Thou”. He is not only brought into being by God, but is also called to join God, to enter into a Being-with-God. Thus man is not a mere “Thou” for God since he is called into a “We” with God in view of creation. God creates because he wants co-lovers. Since God draws man into this “We”, our talk about God requires talk about man. Not merely for the reason that God invites man to become his co-lover, but above all because the Word of God wanted to become man himself; not just for the sake of offering a redeeming answer to man’s sins, but because God’s Word wanted to descend into creatureliness in a matrimony between heaven and earth.

Vom Menschen sprechen verlangt den Blick auf Gott, dem er nicht bloß – wie alles – sein Dasein verdankt, sondern als dessen Du er sich weiß. Er ist von Ihm nicht bloß ins Sein gerufen worden, sondern in ein Mit-Sein: nicht bloß als Du, sondern zu gemeinsamem Wir im Blick auf die Schöpfung. Gott schafft, weil er Mitliebende will. Da Gott ihn in solches Wir ruft, verlangt die Rede von Gott umgekehrt die Rede vom Menschen. Zuhöchst darum, weil Gott ihn nicht bloß zur Mitliebe ruft, sondern sein Wort selbst Mensch werden wollte – und dies nicht bloß in Erlösungs-Antwort auf geschöpfliches Fehlverhalten, sondern weil das göttliche Wort selbst Geschöpf werden wollte, in einer Hochzeit von Himmel und Erde.

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