Analytischer Panpsychismus und transzendentaler PanentheismusZur Symbiose der Philosophie des Geistes mit der Religionsphilosophie

Zusammenfassung / Summary

Im Folgenden wird zunächst eine plausible Variante der panpsychistischen These erarbeitet, bevor im Anschluss daran zwei Argumente für den Panpsychismus auf ihre Tragfähigkeit hin untersucht werden. In einem nächsten Schritt werden zwei Argumente gegen die entwickelte These des Panpsychismus besprochen, die ihn vor prima facie unüberwindbare theoretische Aporien stellen. In einem letzten Schritt werden diese Schwierigkeiten aufgenommen und es wird dafür argumentiert, dass der Panpsychismus als in der analytischen Philosophie angesiedelter Theorierahmen sein volles Potenzial als metaphysische Theorie nur dann entfalten kann, wenn er in den größeren transzendentalphilosophischen Theorierahmen des Panentheismus eingeordnet wird, wie er paradigmatisch in der klassischen deutschen Philosophie vom Panentheisten Karl Christian Friedrich Krause und seinem Schüler Arthur Schopenhauer vorgelegt worden ist.  

A plausible version of the panpsychist thesis is worked out before two arguments for panpsychism are examined for their soundness. In a next step, two arguments against the developed panpsychist thesis are discussed, which, prima facie, pose theoretically insurmountable aporia for it. It is then argued that panpsychism as located in analytic philosophy can overcome these problems when it is included in the wider theoretical framework of panentheism, as it is paradigmatically set out in the classical German philosophy of the panentheist Karl Christian Friedrich Krause and his pupil Arthur Schopenhauer.

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