Der Heidelberger Theologe Klaus Berger ist tot "Auferstehung ist eine Liebeserfahrung"

Der Heidelberger Neustestamentler Klaus Berger ist tot. Er verstarb mit 79 Jahren am Montagabend plötzlich an seinem Schreibtisch.

„Auferstehung ist eine Liebeserfahrung“ - Der Heidelberger Theologe Klaus Berger ist tot

Berger wurde 1940 in Hildesheim geboren. Ab 1977 wirkte er als Professor für Neues Testament an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg. Mehrere Jahre lehrte er zuvor in den Niederlanden. Er ist 60-facher Doktorvater und Habilitationsbegleiter und verfasste rund 70 Bücher.

Eines seiner letzten Interviews gab er in diesem Jahr der „Herder Korrespondenz“ zusammen mit Johanna Rahner. Zu seinem Lebensthema der Bibelauslegung sagte er in dem Gespräch: „Die modernen Menschen nehmen wenig so intensiv wahr wie Liebesgeschichten. Bei der Bibeldeutung kommt man nicht weiter, wenn man eine Existenzialhermeneutik à la Heidegger und Bultmann betreibt. Man sollte vielmehr auf menschliche Liebeserfahrungen eingehen: Wer auf die Erfahrung von Frischverliebten rekurriert, kann möglicherweise verständlicher machen, was es mit Auferstehung auf sich hat.“

Wir trauern um einen wichtigen Theologen, um einen Gelehrten, der uns die Heilige Schrift erschlossen hat und viele Leserinnen und Lesern mit seinen Büchern bereichert hat. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.

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