Die Bibel - Altes und Neues Testament

Die Bibel ist das zentrale und ursprüngliche Offenbarungszeugnis der Christenheit. Die Kirche liest die Bibel als Wort Gottes in der Gestalt menschlicher Worte. Mit dem Judentum hat das Christentum die Schriften des Alten Testaments gemeinsam. Zusammen mit den Schriften des Neuen Testaments erstreckt sich die Entstehung der biblischen Schriften über einen Zeitraum von über eintausend Jahren.

Die Bibel
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Kirche und Kanon – Kanon und Kirche

Die Bibel ist sowohl das am meisten verbreitete als auch das am besten erforschte Buch der Welt. Ihre Benennung als Bibel (griechisch für Bücher, Schriften) geht auf den altkirchlichen Theologen Origenes (Mitte des 3. Jh.) zurück und verweist darauf, dass es sich um eine Sammlung vieler Einzelschriften verschiedener Autoren(gruppen) handelt. Ihre jeweiligen Abfassungszeiten, -orte und -anlässe sind ebenso vielfältig, wie die Gattungen der biblischen Schriften. Während die Schriften des Alten Testaments die Geschichte des Volkes Israel als Gottes erwähltes Bundesvolk darstellen, zeugen die Schriften des Neuen Testaments von Jesus Christus und seinem Wirken bis hin zur Entstehung der ersten christlichen Gemeinden. Die frühe Kirche hat die in der Bibel – in Altem und Neuem Testament – zusammengefassten Schriften als für ihr Selbstverständnis konstitutiv erkannt und ihr mit der Zuordnung zum Kanon (Richtschnur) Anerkennung verliehen. Wissenschaftlich befasst sich die theologische Teildisziplin der Exegese damit, die Bibel zu erforschen und auszulegen.

Altes Testament

Entstehung

Der Kanon des Alten Testaments wurde um 135 n. Chr. gebildet. Er ist eine Folge des zweiten jüdisch-römischen Krieges, der zur Vertreibung aller Juden aus Jerusalem und damit zu einer Neuformierung des rabbinischen Judentums führte. An die Stelle des Jerusalemer Tempelkultes trat die Synagoge und die Schrift(auslegung), die jüdische Identität auch in der Diaspora bewahrten.

Ursprünglich wurden die Texte auf Steintafeln, Holz, Ostraka (Tonscherben), Papyrus, Leder oder Pergament „geschrieben“. Aufgrund der Vergänglichkeit organischer Materialien liegen uns heute keine Schriften im Original vor. Die älteste erhaltene Abschrift gibt einen Auszug aus dem Buch Numeri (4. Mose) wieder, festgehalten auf einem Silberröllchen, welches manche Forscher auf das 6. Jh., andere auf das 3. Jh. v. Chr. datieren.

Seit den Textfunden von Qumran, Mitte des 20. Jh., liegen erstmals teilweise komplette Bücher aus vorchristlicher Zeit vor.

Der sogenannte Codex Leningradensis aus dem Jahre 1008 n. Chr. stellt die älteste vollständige Abschrift des Alten Testaments in hebräischer Sprache dar.

Die Septuaginta – eine Übersetzung der hebräischen Bibel für die griechisch-sprachigen Juden – ist die älteste komplette Abschrift des Alten Testaments in griechischer Umgangssprache (2. Jh. v. Chr. bis 1. Jh. n. Chr.). Sie umfasst auch die sogenannten Apokryphen und hat damit einen größeren Umfang als die hebräische Bibel. Da Luther im 16. Jh. für seine Bibelübersetzung auf den hebräischen Urtext zurückgriff, enthält die Lutherbibel regelmäßig keine Apokryphen. Ohne eine Übersetzung ins Griechische – in die damals allgemeine Sprache des Mittelmeerraumes – hätte sich das Christentum niemals derart schnell ausgebreitet. Die Geschichte des Christentums ist daher auch eine Geschichte der Bibel-Übersetzung und -Verbreitung.

In ähnlicher Weise wie die Septuaginta sollte auch die lateinische Übersetzung Vulgata (die Allgemeine) die Bibel in die damalige Volkssprache übertragen und so einer breiteren Leserschaft zugänglich machen. Hieronymus verfasste diese bis heute maßgebende lateinische Übersetzung ab 382 n. Chr.

Aufbau

Umfang, Anordnung und Benennung der das Alte Testament bildenden Schriften weichen je nach Tradition voneinander ab.

Im Judentum wird die hebräische Bibel mit dem Akronym Tanach in die drei Schriftgruppen Tora, Propheten und Schriften mit insgesamt 39 Büchern unterteilt. Das Christentum hat alle Schriften des Tanach übernommen, jedoch eine andere Anordnung gewählt, um den Zusammenhang zum Neuen Testament und die in ihm berichtete Erfüllung der alttestamentlichen Verheißungen zu betonen. Die orthodoxen Kirchen halten weiterhin an der Septuaginta fest. Seit dem Konzil von Trient zählt die Römisch-katholische Kirche die sieben sogenannten deuterokanonischen Schriften – die Bücher Judit, Tobit, Baruch, Jesus Sirach, Weisheit Salomos, 1. Makkabäer, 2. Makkabäer – definitiv zum Alten Testament. Ferner Zusätze zum Buch Daniel und Ester, welche wie die deuterokanonischen Schriften ursprünglich nicht in hebräischer, sondern in griechischer Sprache verfasst wurden.

Der katholische alttestamentliche Kanon unterscheidet sich daher von dem der evangelischen Kirchen und umfasst insgesamt 46 Bücher:

Die fünf Bücher des Mose

  • Das Buch Genesis
  • Das Buch Exodus
  • Das Buch Levitikus
  • Das Buch Numeri
  • Das Buch Deuteronomium

Die Bücher der Geschichte des Volkes Gottes

  • Das Buch Josua
  • Das Buch der Richter
  • Das Buch Rut
  • Das erste Buch Samuel
  • Das zweite Buch Samuel
  • Das erste Buch der Könige
  • Das zweite Buch der Könige
  • Das erste Buch der Chronik
  • Das zweite Buch der Chronik
  • Das Buch Esra
  • Das Buch Nehemia
  • Das Buch Tobit
  • Das Buch Judit
  • Das Buch Ester
  • Das erste Buch der Makkabäer
  • Das zweite Buch der Makkabäer

Die Bücher der Lehrweisheit und die Psalmen

  • Das Buch Ijob
  • Die Psalmen
  • Das Buch der Sprichwörter
  • Das Buch Kohelet
  • Das Hohelied
  • Das Buch der Weisheit
  • Das Buch Jesus Sirach

Die Bücher der Propheten

  • Das Buch Jesaja
  • Das Buch Jeremia
  • Die Klagelieder
  • Das Buch Baruch
  • Das Buch Ezechiel
  • Das Buch Daniel
  • Das Buch Hosea
  • Das Buch Joël
  • Das Buch Amos
  • Das Buch Obadja
  • Das Buch Jona
  • Das Buch Micha
  • Das Buch Nahum
  • Das Buch Habakuk
  • Das Buch Zefanja
  • Das Buch Haggai
  • Das Buch Sacharja
  • Das Buch Maleachi

Neues Testament

Entstehung

In der Auseinandersetzung mit Strömungen, die das Christentum von seinen jüdischen Wurzeln lösen wollten, sah sich die frühe Kirche dazu gedrängt, sich auf eine Reihe verbindlicher Schriften zu einigen und diese als neutestamentlichen Kanon dem Alten Testament gleichrangig zur Seite zu stellen. Bemerkenswerterweise wurden vier Evangelien mit ihrem je eigenen Blickwinkel auf die Person und das Wirken Jesu Christi aufgenommen, ohne dass die teils vorhandenen Spannungen harmonisiert wurden. Für den neutestamentlichen Kanon qualifizierten sich grundsätzlich jene Schriften, die die Selbstoffenbarung des (alttestamentlichen) Gottes in Jesus Christus bezeugen. Als entscheidende Kriterien für die Aufnahme galten die Apostolizität und die bisherige Verbreitung, also eine augenscheinliche Selbstdurchsetzungskraft der jeweiligen Schriften im Leben der frühchristlichen Gemeinden.

Erstmals als verbindlich aufgezählt wurden alle 27 Schriften des Neuen Testaments im Jahre 367 n. Chr. Die Synoden von Hippo 393 und Karthago 397 n. Chr. anerkannten diesen Textkorpus als Kanon.

Die frühesten Schriften des Neuen Testaments stammen noch aus dem 1. Jh. n. Chr. Sie sind jedoch nicht von unmittelbaren Augenzeugen verfasst, sondern (Er-)Zeugnisse späterer Generationen. Die Gemeinden realisierten, dass die bald erhoffte Wiederkunft Christi ausblieb. So wurde es notwendig, die bis dahin mündlichen Überlieferungen schriftlich für kommende Generationen zu bewahren.

Die älteste neutestamentliche Abschrift stammt aus dem 2. Jh. (um 125) und enthält fünf Verse aus dem 18. Kapitel des Johannes-Evangeliums.

Aufbau

Die 27 neutestamentlichen Bücher umfassen vier Evangelien (das Lukas-Evangelium bildet zusammen mit der Apostelgeschichte das sogenannte lukanische Doppelwerk) und 21 Briefe – 14 Briefe beanspruchen die Verfasserschaft des Paulus, sieben Briefe werden als katholische (allgemeine) Briefe bezeichnet. Am Ende des Neuen Testaments und damit der gesamten Bibel steht die Offenbarung des Johannes.

Ähnlich wie der Tanach kann das Neue Testament in drei Hauptgruppen unterteilt werden: fünf Geschichtsbücher, Briefe und Schriften. Im Einzelnen sind dies:

Die Evangelien

  • Das Evangelium nach Matthäus
  • Das Evangelium nach Markus
  • Das Evangelium nach Lukas
  • Das Evangelium nach Johannes
  • Die Apostelgeschichte

Die Paulinischen Briefe

  • Der Brief an die Römer
  • Der 1. Brief an die Korinther
  • Der 2. Brief an die Korinther
  • Der Brief an die Galater
  • Der Brief an die Epheser
  • Der Brief an die Philipper
  • Der Brief an die Kolosser
  • Der 1. Brief an die Thessalonicher
  • Der 2. Brief an die Thessalonicher

Die Pastoralbriefe

  • Der 1. Brief an Timotheus
  • Der 2. Brief an Timotheus
  • Der Brief an Titus
  • Der Brief an Philemon
  • Der Brief an die Hebräer

Die Katholischen Briefe

  • Der Brief des Jakobus
  • Der 1. Brief des Petrus
  • Der 2. Brief des Petrus
  • Der 1. Brief des Johannes
  • Der 2. Brief des Johannes
  • Der 3. Brief des Johannes
  • Der Brief des Judas
  • Die Offenbarung des Johannes

Verhältnis des Neuen zum Alten Testament

Beide Testamente sind grundsätzlich eigenständig und gleichberechtigt. Allerdings setzt das Neue Testament und seine Theologie das Alte Testament voraus. Das Alte Testament ist die „Wurzel“, die das Neue Testament trägt (Römer 11,18).

Für Jesus Christus selbst und für die ersten Christen galt das Alte Testament als „die Schrift“.
Die älteste Verhältnisbestimmung von Altem und Neuem Testament folgt dem Paradigma von Verheißung und Erfüllung. Diese Lesart ist schon bei Paulus, also im Neuen Testament selbst angelegt.

Im Christentum gilt die gesamte Bibel als von Gott selbst inspirierte Schrift (2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Verstanden als authentische Selbstmitteilung Gottes stellt dieses geschriebene Wort Gottes Gott als einen sprechenden bzw. redenden Gott vor. Redend ruft der Schöpfer die gesamte Schöpfung ins Dasein und redend spricht er den Menschen als sein Gegenüber an. Das Neue Testament schließt an diese Eigentümlichkeit des alttestamentlichen Gottesbildes an, indem es Jesus Christus als das lebendige Wort Gottes vorstellt: „Vielfältig und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten; am Ende dieser Tage hat er zu uns gesprochen durch den Sohn, den er zum Erben von allem eingesetzt, durch den er auch die Welt erschaffen hat;“ (Hebräer 1,1f.).

Bibellese und Bibelstudium

In der Bezeugung der Gottesbegegnungen vergangener Generationen drängt die Bibel nach der immer neuen Vergegenwärtigung dieser Geschichte. Sie birgt die Verheißung einer Zukunft der Gottesbegegnung. Daher ist das Bibelstudium eine ebenso rückwärts- wie vorwärtsgewandte Angelegenheit von bleibender Aktualität. Das Bibelstudium ist die „Seele der Theologie“, wie es das Zweite Vatikanische Konzil in der Konstitution Dei verbum formuliert.

Bibelausgaben

Seit dem Jahr 2016 ist die für die Katholische Kirche im deutschsprachigen Raum verbindliche Einheitsübersetzung der Bibel in einer überarbeiteten Fassung verfügbar. Diese Revision der Einheitsübersetzung von 1979 steht im Dienste einer größeren Genauigkeit, Texttreue und Verständlichkeit. So sollen beispielsweise Metaphern und Redewendungen der Urtexte wieder neu zu ihrem eigenen Recht kommen. Einige Beispiele für die Überarbeitung erläutert Joachim Wanke, der Vorsitzende der Kommission der deutschsprachigen Bischöfe für die Revision der Einheitsübersetzung für die Herder Korrespondenz.

Die neue Einheitsübersetzung empfiehlt sich zum Gebrauch im Gottesdienst, in der Katechese und im schulischen Religionsunterricht.

Eine besondere Ausgabe der Einheitsübersetzung erscheint im Verlag Herder mit der Hausbibel. In ihr ist der revidierte Bibeltext ergänzt um Fotos von Landschaften, historischen Stätten und Denkmälern des biblischen Glaubens. Eine Familienchronik macht diese Ausgabe zu einer individuellen Familienbibel, die von Generation zu Generation weitergegeben werden kann.

Thomas Södings Einführung in die neue Einheitsübersetzung bietet einen kompakten Leitfaden aus der Feder eines renommierten Neutestamentlers und Mitglieds des Übersetzerteams. Er geht unter anderem auch der Frage nach, in welchem Verhältnis die Einheitsübersetzung zur ebenfalls neuen Lutherbibel steht.

Zum vertieften Bibelstudium empfiehlt sich die Erklärungsbibel von Herder. Der Bibeltext dieser Bibelausgabe geht zurück auf die Übersetzung der Reihe „Herders Bibelkommentar“. Er ist in den 1930/40er Jahren von namhaften Theologen erarbeitet und 1968 revidiert worden. Die Erklärungsbibel bietet umfassendes Hintergrundwissen zu den einzelnen biblischen Büchern auf dem aktuellen Stand der Bibelforschung. Die Herder-Übersetzung ist zudem auch als App erhältlich.

Hilfsmittel

Einen niederschwelligen Einstieg in die Welt der Bibel ermöglicht die Espresso-Bibel – In 60 Minuten durch das Alte und Neue Testament.

Besonders hervorzuheben unter den verfügbaren Nachschlagewerken ist Herders Neues Bibellexikon. Darin finden sich über 5.000 Artikel zu Orten, Personen und Dingen aus der Heiligen Schrift, über 100 bibeltheologische Basisartikel zu biblischen Büchern und zentralen Gestalten, zahlreiche farbige Abbildungen sowie Karten zur Veranschaulichung der wichtigen Orte und geographischen Gegebenheiten.

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