Editorial Kleinstkinder 2/2010

Vor einiger Zeit konnte ich folgende Szene beobachten: Lina, eineinhalb Jahre alt, sitzt am Esstisch, hoch entzückt über den Becher Joghurt, den sie vor sich hat. Lina isst, aber zwischen ihren winzigen Häppchen liegen minutenlange Pausen. Die Zeit vergeht. „Darf ich dich füttern?“, fragt ihre Mutter. „Nein! Nein!“ Noch einmal dieselbe Frage, noch einmal dieselbe Antwort. Lina will dem Drängen der Erwachsenen nicht nachgeben. An dieser Situation wird deutlich: Lina hat sich – zumindest in diesem Moment – als Person mit eigenem Willen entdeckt. Ein entscheidender Entwicklungsschritt, der bei vielen Kindern zur (mehr oder weniger stark ausgeprägten) Trotzphase führt. Wenn ein Kind trotzt, dann hört es auch an der Tür zur Einrichtung nicht damit auf. Auch Sie sind dann betroffen von Wutausbrüchen und Trotzanfällen. Warum diese Phase für die kindliche Entwicklung so wichtig ist und wie Sie kompetent damit umgehen können, haben wir für Sie ab Seite 6 aufbereitet. In unserer Rubrik „Praxisideen“ ist es Frühling geworden. Schauen Sie d

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