Fingerspiele für den Herbst

Fingerspiele fördern insbesondere sprachliche und feinmotorische Fähigkeiten. Sie lassen sich gut in den Alltag integrieren und sind an nassen Herbsttagen eine willkommene Abwechslung.

Fingerspiele mit Kleinstkinder im Herbst
© Kersten Schröder - pixelio.de

Regenwetter

Benötigte Materialien:

  • Rasseln
  • Trommeln
  • Triangel

So wird’s gemacht:

Die Erzieherin erzählt den Kindern folgende Geschichte. Die Kinder bekommen danach die Rasseln oder Trommeln und können damit experimentieren. Anschließend erzählt die Erzieherin erneut die Geschichte und die Kinder können den Regen mit den Rasseln und den Donner mit den Trommeln darstellen.

Die Lauschzwerge im Zwergenwald wollen heute im Wald Holz sammeln. Doch leider ist der Tag heute gar nicht schön. Es regnet und regnet. Dicke Regentropfen fallen auf die Erde und machen alles pitschnass. Am Himmel ziehen große, dunkle Wolken auf und es donnert. Die Zwerge stehen vor ihren Häusern und schauen ins Wetter. Es regnet und regnet und donnert und donnert. Heute können sie leider kein Holz sammeln. Die Zwerge schließen die Tür und schauen aus ihren Fenstern.
Immer noch regnet und regnet es und aus der Ferne hört man es laut donnern. Nach vielen Stunden hört der Regen langsam auf und auch der Donner ist nur noch leise zu hören. Jetzt scheint wieder die Sonne (Erzieherin schlägt eine Triangel an) und die Zwerge gehen doch noch in den Wald, um Holz zu sammeln.

Variation: Die Kinder spielen die Geräusche mit ihren Händen nach. Den Regen spielen sie an der Fensterscheibe und den Donner auf einem Stuhl oder Tisch.

Erweiterungen: Körperwahrnehmungsspiel: Mit den Händen wird der Vers auf dem Rücken des Kindes spürbar.
Spurenspiel: Die Kinder machen mit unterschiedlichen Materialien wie Rasierschaum, Fingerfarbe oder Matscherde Regen- und Donnerspuren auf ein Papier.

aus: Ingrid Biermann, Spielen mit Krippenkindern. Kreative Impulse für den Alltag

Fünf kleine Eulen

So wird’s gemacht:

Sprechen Sie den Text und führen Sie die Bewegungsanleitungen (in Klammern) aus:

Fünf kleine Eulen sitzen auf einem Ast
(einen Arm als Ast ausstrecken, die fünf Finger der anderen Hand als Eulen auf
dem Ast wackeln lassen)
und rufen laut: „Schuhuu!
(gemeinsam „schuhuu“ rufen, die Hände dabei als Trichter vor dem Mund formen)
Kinder, macht die Augen zu!
(die Hände vor die Augen halten)
Wir wünschen euch angenehme Ruh.“
(Hände aneinanderlegen und den Kopf schräg darauf ablegen)

aus: „Kleinstkinder in Kita und Tagespflege“, Ausgabe 8/2018

Die Finger wollen tippen

So wird’s gemacht:

Der Text wird entsprechend gesprochen und gespielt:

Die Finger wollen tippen, sie fangen langsam an,
sie tippen erst ganz langsam und trippeln dann voran.
Sie tippen auf die Nase, sie tippen auf den Bauch
und auf die beiden Schultern, tippen sie nun auch.
Sie tippen auf die Beine und auf den kleinen Fuß
und auf die schmalen Lippen, tippen sie zum Schluss.
Doch endlich sind sie müde

(Finger auf die Oberschenkel legen)
und ruhn sich lange aus.
Sie wolln ein wenig schlafen und kriechen in ihr Haus

(die Finger zusammen ziehen und zur Faust ballen).

aus: Ingrid Biermann, Musikalische Förderung für Kleinkinder

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